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04 Feb 2012 19:18:49    21/03/05: 5774

 

 

Donnerstag 17. Mai

ACHTUNG !!! – Die Veranstaltung Jazz im Park „A swinging Afternoon“, findet aufgrund des wechselhaften Wetters im Theatersaal Haus Horst statt!

Am Donnerstag (Himmelfahrt) heißt es wieder traditionsgemäß „A swinging Afternoon“ hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein im Park des Wohnstift Haus Horst. Dort geben sich der Gitarrenstar Joscho Stephan mit seinem Quintett und die Sängerin Anna Larsen, alias – „Fräulein Swingwunder mit ihrem Quartett die Ehre.

Joscho Stephan Quintett


Joscho Stephan, gitarre
Günter Stephan, gitarre
Sebastian Reimann, geige
Max Schaaf, kontrabass
Johannes Zink, gitarre


Beginn: 15.00 Uhr
Jazz im Park
„Haus Horst“
Horster Allee 12 – 22
40710 Hilden

www.haus-horst.de
  Joscho Stephan Quintett

Joscho Stephan gehört zu den weltweit besten Akustik-Gitarristen unserer Tage. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Musik des Gypsy-Swing, wie man sie von den Aufnahmen des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt kennt. Joschos Markenzeichen ist neben seiner allseits bestaunten Virtuosität besonderes auch der kreative Umgang mit diesem Erbe. Immer wieder finden sich in Joschos Spiel Einflüsse seiner vielfältigen musikalischen Interessen.

Zu den zahlreichen Größen der internationalen Musikszene, die von den gemeinsamen Auftritten mit Joscho begeistert waren und sind, gehören Musiker wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate. Mit den beiden Ausnahmegitarristen Martin Taylor und Tommy Emmanuel war er auf einer 7-tägigen Australien Tournee. Auch mit seinen eigenen Ensembles (Trio bis Quintett) hat er auf vielen bedeutenden Festivals gespielt (u.a. in Slovenien, Italien, Frankreich, Polen, Korsika und England). Weitere Stationen seiner weltweiten Konzertaktivitäten sind unter anderem das New Yorker Lincoln Center, seine Gastspiele in Amerikas Musikhauptstadt Nashville und seine Auftritte an einer der Kultstätten des Jazz: dem New Yorker Jazzclub „Birdland“.

Die internationale Presse ist von dem jungen Musiker und seinen Ensembles durchweg begeistert. Joschos CD „Swinging Strings“ wurde vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feiert Joscho Stephan als Garanten für die Zukunft der Gypsy-Jazz-Gitarre.


Anfang 1997 gibt es in Mönchengladbach zum ersten mal ein Zigeunerswing-Konzert mit dem Joscho Stephan Quartett. Nachdem sich Joscho vorher intensiv mit der Musik Django Reinhardts auseinandergesetzt hatte, beschließt er, mit seinem Vater Günter an der Rhythmusgitarre ein eigenes Ensemble in diesem Stil zu gründen. Als erster stößt der Geiger Sören Leyers mit dazu, kurze Zeit später komplettiert Max Schaaf am Kontrabass das Quartett.

Um auf sich aufmerksam zu machen, hat die Gruppe vor, eine selbstproduzierte CD auf den Markt zu bringen. Die Aufnahmen werden im April 1997 eingespielt, die fertige CD trägt nach einer von Joschos Eigenkompositionen den Titel „Premiere“. Dieser CD-Erstling ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Im gleichen Jahr wird das Quartett zum Django-Reinhardt-Memorial nach Augsburg eingeladen. Bis 1999 wird weiter am Repertoire gefeilt. Joschos Idee, eine Demo-CD an den Gitarristen Peter Finger und sein Label „Acoustic Music Records“ zu schicken, löst dann einen Riesenschub für die Karriere des jungen Gitarristen aus. Finger meldet sich schon kurze Zeit später, um die Gruppe zu Aufnahmen in sein Osnabrücker Studio einzuladen. Die an nur einem Tag eingespielte erste offizielle CD „Swinging Strings“ (1999) erhält durchweg positive Kritiken und wird CD des Monats im amerikanischen Guitar Player. Joschos zweites Album, die CD „Swing News“, folgt 2001. Als Gast bei dieser Produktion ist Joschos langjähriger Freund Peter Schmutter an der Mundharmonika zu hören, mit dem er heute ab und zu noch Konzerte spielt. Da Max Schaaf vor diesem Projekt eine längere Australienreise antritt, springen bei diesen Einspielungen gleich drei Kollegen für ihn ein. Der erste ist der Bassist Olli Holland, der zweite ist kein anderer als Joscho Stephan selbst, und der Dritte im Bunde ist der Bassist Ralf Jäger, der dann als „Ersatzmann“ alle Auftritte mitspielt, die Max nicht wahrnehmen kann.

Nach der Veröffentlichung von „Swing News“ erwacht immer stärker das Interesse ausländischer Veranstalter, und so werden Joscho und sein Vater Günter zum Chet-Atkins-Festival 2002 nach Nashville eingeladen. Auch das größte und bekannteste Django Reinhardt Festival der Welt in Samois engagiert Joscho mit seinem Trio für ein Gastspiel. Aber auch die Fachwelt im Lande wird immer mehr auf Joscho aufmerksam. Durch Vermittlung des Konzertveranstalters Hajo Hintzen kommt der Kontakt zum Gitarrenhersteller Hoyer zu Stande, der ein Signature-Modell herausbringt, das Joschos Namen trägt, die Hoyer JS 10. Etwa zu diesem Zeitpunkt steht eine wichtige personelle Änderung in der Band an. Dadurch, dass Geiger Sören Leyers mittlerweile mit Erfolg andere künstlerische Wege ging, war es Ihm kaum mehr möglich, Termine mit dem Joscho Stephan Quartett wahrzunehmen. So beschließt das Ensemble im Oktober 2002, einen weiteren Vorschlag von Hajo Hintzen in die Tat umzusetzen und den Geiger Sebastian Reimann für ein Konzert als Gast einzuladen. Die Chemie stimmt auf Anhieb, so dass Sebastian seit diesem Zeitpunkt alle Auftritte im Quartett mitspielt, und auch auf der CD „Django Forever“ zu hören ist, die 2003 herauskommt. Auf zwei Stücken der CD spielt außerdem der Akkordeonist Heinz Hox mit.

Es schließt sich einer der größten Erfolge des Ensembles an: die Konzerteinladung in New Yorks berühmtesten Jazzclub, das legendäre „Birdland“. Kurz vor dem Aufbruch zu dieser Kultstätte wird Joscho Stephan über ein trauriges Ergeignis informiert. Der Bassist Ralf Jäger hatte einen tödlichen Autounfall. Er wurde nur 38 Jahre alt. An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, was für ein toller Mensch und Musiker Ralf war. Seit diesem Zeitpunkt spielt Max Schaaf ausschließlich den Bass und wird nur ganz selten von Jochen Schaal vertreten. Joscho Stephan ist nach seiner New York-Reise endgültig ins Profilager gewechselt, und hat sich in den letzten drei Jahren wesentlich der Livearbeit verschrieben. Eine personelle Erweiterung findet noch statt: Da Günter Stephan eine Zeitlang Probleme mit seiner Greifhand hatte, wird Johannes Zink als Ersatz für Günter verpflichtet. Kurz darauf sind Günters Schmerzen zwar weg, aber Johannes immer noch da. Man hatte einfach die Variante des Hot Club de France mit zwei Rhythmusgitarren ausprobiert, und war so begeistert, dass die neueste CD „Acoustic Live“ (2006) nicht nur die Trio sondern auch die Quartett und Quintett Besetzung präsentiert. Bei zwei Stücken war Leonard Gincberg an den Percussions mit dabei. Wer weiß was daraus noch entsteht.....

www.joscho-stephan.de

 

Anna Larsen Quartett


Anna Larsen Quartett

Anna Larsen, gesang
Olaf Polziehn, pianio
Bodo Klingelhöfer, bass
Peter Fleischhauer, schlagzeug/leitung
Elmar Frey, tenorsaxophon

 

Beginn: 15.00 Uhr
Jazz im Park
„Haus Horst“
Horster Allee 12 – 22
40710 Hilden

www.haus-horst.de



ANNA LARSEN (voc.) & Quartett „Fräulein Swingwunder“ titelte ein überzeugter Kritiker nach einem Konzert über die Sängerin ANNA LARSEN und brachte die Sache auf den Punkt:
Eine schöne Frau mit einer anmutend bezaubernden Stimme singt swingende Musik und Balladen mit deutschen Texten - auch eigene. Exakt diese Beschreibung passt auch auf die Produktionen, die ANNA LARSEN in den letzten drei Jahren für den WDR Köln mit dem KING OF SWING ORCHESTRA eingespielt hat.

Mit einem klassischen Klavier-Trio + Tenorsaxophon (Olaf Polziehn (piano), Bodo Klingelhöfer (Bass), Peter Fleischhauer (drums) und Elmar Frey (tenorsax) klingt Annas einfühlsame Stimme noch näher, noch privater.
Das hat auch Popstar STING überzeugt und gab ANNA die Erlaubnis zu Veröffentlichung ihrer deutschen Texte zu zwei seiner Welthits, „Every breath you take“ (Wenn du einsam bist) und „Fields of Gold“ (Feld aus Gold).... Stimmgewaltig und sympatisch zeigte Sängerin ANNA LARSEN, was sie swingend so alles drauf hat und stellte unzweifelhaft unter Beweis, das sie den von einem Kritiker verliehenen Titel "Fräulein Swing Wunder" zu Recht trägt.

Bergische Morgenpost (Rheinische Post), 26. September 2005

... das "Fräulein SwingWunder" Anna Larsen ... konnte mit erstklassigen Darbietungen von ... oder der eingedeutschten Version von ABBAs "Money Money Money" begeistern...
rga.
Remscheider General-Anzeiger, 26. September 2005

... die bestechende Reinheit ihres Gesangs, diese mitreißende weil so schnörkellose Schönheit ihrer Tongebung, ihr Timing und ihr glasklarer Scatgesang, in dem jeder Ton perfekt sitzt, ließen Hits ... zu einem bezaubernden Hörvergnügen werden.
Lippisches Kultur-Journal, Mai 2005-06-07

... Im knallroten Abendkleid war die Sängerin nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern gab auch gesanglich eine beeindruckende Vorstellung. Mit dem schwungvollen "A tisket, a tasket" als Einstieg lieferte sie eine Hommage an Ella Fitzgerald, und auch ihre fröhliche Interpretation des beschwingten "Fly me to the Moon" sprühte vor Spritzigkeit und Temprament. Mit langsamaren Werken wie "We´ll be together again", die sie Count Basie widmete, brachte ANNA LARSEN gekonnt die feineren Facetten ihrer voluminösen Stimme zur Geltung.
Lüdenscheider Nachrichten, Dez. 2004

... Das musikalische Naturtalent, das u.a. Malerei und Grafik studiert hat, kennt sich auch mit den Klangfarben ihrer Stimme bestens aus. Charmant und beswingt zugleich nimmt sie das Publikum mit auf die Reise in die goldene Swing-Ära.
Brilon - Westfalenpost, Nov. 2004

Mr. Kriminaltango lieferte gemeinsam mit seinen Spitzensolisten, darunter "Fräulein SwingWunder"Anna Larsen, eine Show, die sich ihren Beifall zu recht verdiente.
Weimar 2002

Da die Rolle des Engels traditionell besetzt ist, war spätestens zum Titel WHEN THE ANGEL SING der Auftritt von "Fräulein SwingWunder" Anna Larsen angesagt. Im langen dunklen haar steckte eine rote Rose. Die prächtige Stimme kam bei der tollen Nummer FLY ME TO THE MOON besonders zur Geltung ... Quasi solo, und nur von der Rhythmusgruppe gestützt ging die Sängerin mit BLUE AND SENTIMENTAL dem Publikum ans Gefühl und erntete stürmischen Applaus.
Ehingen (14. Ehinger Jazztage), Okt. 2002

www.anna-larsen.de
www.swingwunder.de
www.kingofswingorchestra.de

 

 

 

Am Abend geht es dann ab 19.30 Uhr im „Alter Güterbahnhof" mit der Combo Trance Groove weiter.

Trance Groove

Trance Groove

Jürgen Dahmen, Rhodes
Stefan Krachten, Drums
Dal Martino, bass
Dominik von Senger, guitar
Bernd Winterschladen, saxophon


Beginn: 19.30 Uhr
„Alter Güterbahnhof“
Bahnhofsallee 9
40721 Hilden



 

Die Band "Trance Groove" wurde 1992 vom Drummer und Percussionisten Stefan Krachten, der Reebop Kwakuh Baah und Jaki Liebezeit als Trommeleinflüsse nennt, gegründet.

Anlass war ein Konzert im Kölner "Stollwerk", zu dem Krachten als Produktionspartner und Bassist Dal Martino (u.a. Nighthawks, Phoenix) gewann. Dazu kamen Freunde und Kollegen wie der Keyboarder Helmut Zerlett, mit dem er auch die "Unknown Cases" gründete (das Studioprojekt besteht seit 1980 und ist nicht zuletzt durch den Dance Klassiker "Masimbabele" bekannt), sowie auch Jürgen Dahmen (Piano, auch Propaganda, Montana Blue), Reiner Winterschladen (Trompete, heute bei der NDR Bigband und Nighthawks) und DJ Heli (auch bei Jean Park und Klaus Doldinger). Die Idee war und ist auf der Basis von Loops aus dem Moment Musik zu machen – spontan improvisiert – ohne Netz und doppelten Boden. Bass und Schlagzeug sind der Kern zu dem gespielt wird. (Der Name des Ensembles bezieht sich auf das Album "Trance" ihres legendären Freundes und Kollegen Reebop Kwaku Baah.) Mit gutem Grund funktioniert "Trance Groove" auch heute noch als eine Art "Mutterschiff" für Bands wie "Nighthawks", "Bassculture" und natürlich "Trance Club", der nicht nur als monatlicher Club im Kölner Kunsthaus Rhenania sondern auch als Band funktioniert.

"Meant To Be Like This" ist der Titel des fünften "Trance Groove" Albums. Konsequent und kongenial folgt es dem live-eingespielten, später reichlich overdubten Debüt "Solid Gold Easy Action" (1994), dem Indie-Grammy nominierten Zweitling "Paramount" 1996, dem Remixalbum "musique legere" (1999), dem US-College-Charterfolg "Driving South" (2000, alle beim Label Intuition) und dem interessanten "Replay" von Nicos "Im Reich der Träume" (2000, Label Fünfundvierzig/Indigo). Eingespielt in (fast) Originalbesetzung in Düsseldorf, dann wieder dechiffriert und dekoriert mit allerhand gemeinsam Improvisiertem im "Mad Mix" Studio des Exil-Berliners Manfred Praeker von "Spliff" in Portugal und anschließend in Düsseldorf sorgfältig gemixt und gemastert, zeigt das Album, wie "Trance Groove" sein soll. In bester Can-Tradition wird die Musik im Moment ge- und erfunden. Der instrumental-musikalische Grundgedanke hält dieses Klanggebilde zusammen. Das Motto: Spielen statt Programmieren. Die schwerste Entscheidung im Mix: Was lassen wir wo weg? Im Klartext bedeutet es, dass die zehn Episoden von "meant to be like this" in all ihrer inspirierten und improvisierten Offenheit nie den Faden verlieren. "Highly recommended", wie Kritiker zwischen hier und Harlem auch den Vorgängern immer wieder bescheinigten.