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Samstag 19. Mai
„buesy afternoon“ auf dem Ellen Wiederhold Platz
Musikalische Einführung in Sachen Blues mit dem Thema: "A Story of Blues oder Rapunzel Jones und die Suche nach der heiligen BlueNote". Der Komödiant Heinz-Peter Lengkeit (Kabarettist, Gitarrist und Schauspieler, u. a. Ruhrrevue) erzählt die Geschichte des Blues und wandert mit der Band vom Mississippi-Delta über New Orleans bis Chicago.
Ein Hommage an unsere lebendige Szene NRW wird der Auftritt des in unserer Gegend sehr bekannten PETER DRIESSEN mit seiner Band sein.
Der furiose Sänger und exzellente Gitarrist steht wie ein Fels in der Brandung modischer Strömungen mit seiner Liebe für den Blues, seinem gefühlvollen Gitarrenspiel und seinen „überaus dehnbaren Stimmbändern“ (WN). Er ist einer der Musiker, die den simplen Blues durch sein exzellentes Können zur hohen Kunst werden lassen.
Als Topact an diesem Nachmittag wird im Moment an einem Auftritt der amerikanischen Blues & Soulgröße Hiram Bullock gearbeitet.
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A Story of Blues
oder Rapunzel Jones und die Suche nach der heiligen BlueNote
Heinz-Peter Lengkeit – Moderation, Gesang
Ralf Weber – Gesang, Keyboards
Werner Volkner –Mundharmonika, Gesang
Bernd Oppel – Schlagzeug
Till Brandt – Bass, Gesang
Klaus Kahnert - Gitarren, Gesang
Erich Leininger – Saxophon (Blues Brothers Revival Band, Groove & Eric, Elwedritsche, ..)
Gerd Debring, Trompete (Blues Brothers Revival Band, Bandfire, Sloing & five, ...)
Andre Levermann, Posaune (Blues Brothers Revival Band, Bandfire, ...)
Beginn: 15.00 Uhr
Open Air
Ellen Wiederhold Platz
40721 Hilden
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"A Story of Blues oder Rapunzel Jones und die Suche nach der heiligen BlueNote"
„I woke up this morning and found myself dead!“ Blues handelt seit über 100 Jahren von Problemen mit Frauen, leeren Kühlschränken und dem Vagabundieren durch einsame Landstriche oder Großstädte, um zu Geld oder einem Job zu kommen oder gar berühmt zu werden.
Die Show „A Story of Blues“ präsentiert in informativer und unterhaltsamer Weise die Musik von den Baumwollfeldern und Kohlehalden über Whiskykneipen, auf der Straße bis hin zu aktueller Rap- und HipHop-Musik und weist dem Blues die verdiente Rolle als Grundlage der gesamten aktuellen Rock- und Popmusik zu.
Der Komödiant Heinz-Peter Lengkeit (Kabarettist, Gitarrist und Schauspieler, u. a. Ruhrrevue) erzählt die Geschichte des Blues und wandert mit der Band vom Mississippi-Delta über New Orleans bis Chicago. Sie mischen sich unter die Feldarbeiter, besuchen einen ländlichen Gottesdienst oder nehmen als Trauergäste an einer zünftigen Beerdigung teil.
Das Groove & Snoop Quintett, seit Jahren auf vielen Festivals und Bühnen aktiv und eine überregionale Größe im Blues mit seinen stilistischen Facetten, verstärkt durch einen Bläsersatz, schlüpft in die Rolle einer Marching- oder einer Motownband, mutiert auf offener Bühne zu Texasbluesern, brilliert als Gospeltruppe, … So macht Blues endlich wieder Spaß!
Eine einzigartige Kombination musikalischer Kapriolen und energiereicher Bühnenpräsenz.
Heinz-Peter Lengkeit, nicht nur die blitzwitzige und darob zu Recht bejubelte Inkarnation des Phänomens „Klomann“, sondern auch Verleger, Wiederfinder und Herausgeber der Maxime: „Aberwitzig, aber witzig!“ Vielen Theaterfreunden ist er als Klomann und Heinz Kopleck (Freunde der italienischen Oper) ein Begriff, HaPe war auch als ‘Metzger Manfred Schwagalla’ zweiter Preisträger beim 1. Tegtmeier Wettbewerb und wird uns nun mit neuen, eigenen Spaß-Elementen in das Nirwana des ungestümen Frohsinns entführen.
www.xxxxxx.de

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Peter Driessen
Peter Driessen, vocals, guitar
Gregor Hilden, guitar
Paco Saval, keyboards
Manju Breuer, bass
Carsten Steffens, drums |
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PETER DRIESSEN ist die schwarze Stimme der deutschen Bluesszene.
Der furiose Sänger und exzellente Gitarrist steht wie ein Fels in der Brandung modischer Strömungen mit seiner Liebe für den Blues, seinem gefühlvollen Gitarrenspiel und seinen „überaus dehnbaren Stimmbändern“ (WN). Er ist einer der Musiker, die den simplen Blues durch sein exzellentes Können zur hohen Kunst werden lassen.
„Driessen ist und bleibt ein Mann des Entertainments“ stellen die Westfälischen Nachrichten fest.
Alice Ratcliffe (Reuters) zu seiner Show: „Driessen again demonstrated his unusual talent for playing uninhibited guitar with members of the audience (how do you do this?).“ Und: „He is considered by American producer-composer Rick Derringer to be one of the best guitarists in Europe“.
Der „wahre Improvisationskünstler“ (Kölner Stadt Anzeiger) versetzt „die Gemüter so recht in andere Welten“(WN).
Alice Ratcliffe: „...we had the feeling the band was able to cut loose and just play.“
Driessen präsentiert den Blues in seiner klassischen Form, wechselt aber gerne auch mal zu Rock´n Roll, Reggae und lateinamerikanischen Rhythmen.
Er schmeichelt und er grollt. Er zelebriert den Blues mal zärtlich sanft, mal peitschend aggressiv.
Und: „Er findet Vergnügen daran, die Spontaneität seines Publikums mit kleinen Witzeleien zu entfachen“(WN).
Auch wenn Driessen auf den größten Festivals, wie z.B. die Bluesroute in Utrecht oder das Kö-Fest in Düsseldorf zu hören ist, so sind doch die Bluesclubs seine Heimat. Hier schafft er die knisternde Spannung und die magische Atmosphäre, hier provoziert er die ausgelassene Heiterkeit, und das begeisterte Mitwirken seines Publikums. Er „zieht“ gerne einmal „ eine Publikumsschöne an seinen Körper, postiert sie zwischen Bauchdecke und Gitarre“, um „ ihr zartes Händchen über die noch zarteren Saiten streifen“ zu lassen (WN).
Der begnadete Musiker mit dem „farbenfrohen Humor“ (MZ) ist das Highlight der deutschen Bluesszene und betritt immer mit den besten Musikern die Bühne.
Ein Muss auch für Nichtbluesbegeisterte!
Ein absolutes Muss für Bluesfreunde!
Ob vor mehr als 30000 Zuhörern auf großen Festivals oder vor 60 Fans in kleinen Clubs, ob auf LP, CD, DVD oder Video, der dynamische Sound dieses Performers lässt aufhorchen.
Highlights des amerikanischen R&B werden mal peitschend aggressiv, mal liebevoll sanft zelebriert. Erdiger Groove und exzellente Gitarristik tragen die atemraubende Bühnenshow des Sängers und Gitarristen Peter Driessen.
D i e P r e s s e :
Peter Driessen
Eine "schwarze Stimme" par excellence!
Der Mann... liebt die Mischung aus Spaß und schmachtender Selbststilisierung!
Ein furioser Sänger. Ein Mann des Entertainments...
"One of the best guitarists in Europe" - Rick Derringer.
Die Musik
Die Instrumente und der Gesang versprühen Coolness, fragen und antworten im Rollenspiel, variieren Stimmungen. Der Blues zielt nicht auf den Kopf, sondern aufs Herz. Solide und feinfühlige Musik der sinnlichen Sorte - sinnlich präsentiert.
Der eingängige Rhythmus setzt nicht nur die erklärten Fans des Genres in Bewegung. Eine gute Mischung aus langsamen und schnellen Bluesrhythmen verbietet Stillsitzen in den Zuschauerreihen. Die Band verkriecht sich nie hinter langweiligen Akkordstandards.
Die Band
...ebenso witzige wie sympathische Band.
Die Augen weiden sich an den blinkenden Instrumenten...
http://peterdriessen.de.ms
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Biennale Neanderland / Klangräume
eine konzertante, audiovisuelle Inszenierung lokaler Klangbilder
von 10 Partnerstädten der Neanderland Biennale und des Neandertals.
Frank Schulte
resonanzen - neanderland
Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei
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The Internazional Jazznight sponsorded by 
Ab 20.00 Uhr in der Hildener Stadthalle demonstrieren drei Jazz-Generationen Vitaliät und Vielseitigkeit. Diesmal wird sie von ACT einem der bekanntesten Jazzplattenlabel, präsentiert.

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Julian & Roman Wasserfuhr Quartet
Julian Wasserfuhr -Trompete, Flügelhorn
Roman Wasserfuhr - Piano
Sava Medan - Bass
Andi Haberl - Drums
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
www.wasserfuhr-jazz.com
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Man könnte ihn nun des puren Nachahmens bezichtigen, würde dem Nachwuchstalent damit aber Unrecht tun. Denn jeder junge Jazzmusiker braucht seine Vorbilder (Julian Wasserfuhr nennt neben Chet Baker auch noch Till Brönner),um durch Hörerfahrungen zu lernen und dadurch seinen eigenen Weg zu finden. Diesen Weg beschreitet Julian, seitdem er mit sieben Jahren seine erste Trompete in der Hand hielt. Weite Strecken dieses Weges ist er bisher gemeinsam mit seinem Bruder Roman Wasserfuhr, der als Pianist, Schlagzeuger und Komponist den Blechbläser ideal ergänzt, gegangen.
ACT veröffentlicht mit „Remember Chet“ das Debütalbum der beiden Brüder aus dem Bergischen Land und liefertdamit bereits die fünfte CD der Serie „Young German Jazz“. Der Name ist Programm. Die Jungmusiker machen demNamen der Serie alle Ehre, wenn man bedenkt, dass Julian zur Zeit der Aufnahmen gerade mal 17 und sein BruderRoman 20 Jahre alt war.
Aufgewachsen sind die Brüder in Hückeswagen, rund 50 Kilometer nordöstlich von Köln. Dank der Förderung ihrer Eltern (der Vater ist Klarinettist und Musiklehrer, die Mutter Sängerin) kamen die beiden Jungs schon sehr früh mit ihren Instrumenten in Berührung. Sie teilten nicht nur Sandkasten und Fußballplatz, sondern auch das gemeinsame Interesse für Musik. Diese (Seelen-) Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute, die Kommunikation findet häufig wortlos und intuitiv statt. Vor allem bei den Balladen erzeugen die beiden Nachwuchsmusiker ein Gefühl der jahrelangen Vertrautheit. Mittlerweile sind die lyrischen, in Teamarbeit entstandenen Kompositionen zur Paradedisziplin von Julian geworden. Gerade bei diesen langsamen Stücken kann er seinen warmen und strahlenden Ton voll ausspielen.
"Auf den Spuren von Chet Baker! In Deutschland, wo vierzigjährige Musiker oft noch als Nachwuchstalente bezeichnet werden, setzt ein Duo aus dem Bergischen Land ganz neue Maßstäbe. Denn Roman & Julian Wasserfuhr waren bei den Aufnahmen zu ihrer Debüt-CD "Remember Chet" erst zwanzig und siebzehn Jahre alt." - Jazzthet
"Zwei echte Wunderkinder sind Trompeter Julian und sein Bruder, der Pianist Roman Wasserfuhr - zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieser CD gerade einmal 17 und 20 Jahre alt. Sie stammen aus dem Bergischen Land und ließen sich für ihr gemeinsames Debüt von der Jazzlegende Chet Baker inspirieren." - Concerto (A)
"Eingespieltes Team mit großen Ambitionen - Julian und Roman Wasserfuhr. Bereits damals fiel das Brüderpaar als eingespieltes Team auf, heute studieren Roman wie Julian Wasserfuhr an der Musikhohschule Köln und habe ihre Zusammenarbeit sogar weiter intensiviert. Einen erneuten Karriereschub dürfte ihre erste CD "Remember Chet" bedeuten, die sie auf ACT unlängst in der Reihe "Young German Jazz" vorlegten." - Jazzpodium
Die zweite Band dieses hochklassigen Abends ist die Band um den schwedischen Gitarristen „Ulf Wakenius“. Dieser Ausnahmemusiker gehört zur Creme de la Creme. Er arbeitete im Duo mit Pat Metheny oder gört zur festen Crew von Oscar Peterson. In Hilden präsentiert er im Quartett sein exzellentes Keith Jarrett Programm.
Ulf Wakenius Quartett
Ulf Wakenius. guitar
Hendrik Gunde - piano
Jesper Bodilsen - bass
Morten Lund - drums
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
www.ulfwakenius.com
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Der smarte Schwede Ulf Wakenius hat seit 1997 den attraktivsten Jazzgitarrenjob der Welt: Mitglied im Oscar Peterson Quartet. Neben Oscar Peterson zählt Keith Jarrett für Ulf Wakenius zu den größten Pianisten. Und so hat er auf seiner CD "Notes from the Heart" Jarretts Kompositionen auf der Gitarre nachempfunden. Mit einer von entspannter Natürlichkeit und exklusiver Eleganz geprägten Virtuosität überzeugt er sein Publikum.
John McLaughlin attestiert ihm "Seine Art, Gitarre zu spielen, kann ich nur bewundern: als habe er sie schon in der Hand gehalten, als er auf die Welt kam." 1958 in Halmstad (Schweden) geboren, beginnt er im Alter von elf Jahren mit dem Gitarrenspiel. Bereits mit 17 Jahren etabliert er sich als Jazz-Musiker, der in verschiedenen schwedischen Bands spielt. Anfang der 80er gründete er mit Peter Almqvist das Duo "Guitars Unlimited". Der Höhepunkt ihrer Weltkarriere war 1985 ein Auftritt beim "Melody Grand Prix", der von 600 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Seit der Zeit hat er mit vielen der wichtigen Größen des Jazz zusammengespielt: Art Farmer, Toots Thielemans, Milt Jackson, Ray Brown, Joe Henderson, Pat Metheny und Herbie Hancock.
Bereits 1997 bereicherte Wakenius die Wiehler Jazztage. Damals spielte er in der Aula der Bielsteiner Realschule mit dem 2005 verstorbenen dänischen Jazz-Bassisten Niels-Henning Orsted Pedersen. Gemeinsam bildeten sie mit wechselnden Gastmusikern das NHOP-Trio, mit dem sie zahlreiche Tourneen absolvierten und Einspielungen auf Tonträgern produzierten. Jesper Bodilsen war Schüler von Niels-Henning Orsted Pedersen und legt Wert auf einen runden Sound - vielschichtig in den harmonischen Verläufen, komplex in ihrer dynamischen Dichte, getragen von der vorzüglichen Interaktion der Musiker. In Esbjerg (Dänemark) geboren, schloss Henrik Gunde das Vestjysk Musikkonservatorium als Jazzpianist ab. Seitdem hat er sich als gefragter Musiker der dänischen Jazzszene etabliert und ist jetzt einer der meist beschäftigten Pianisten. Ob Jazz gerade heraus mit dem Jan Lundgren Trio, Vocal-Jazz mit Cæcilie Norby, traditionelle Big-Band-Musik oder Fusion mit dem italienischen Trompeter Paolo Fresu - Schlagzeuger Morten Lund erfüllt alle Anforderungen mit Leichtigkeit.
Ulf Wakenius wird seine Spieltechnik, der keine Grenzen gesetzt sind, zelebrieren und mit seinem Quartett herausragenden Jazz am Samstag in der Stadthalle darbieten.
"You sound fantastic !" - Quincy Jones
"May you reign forever!" - Oscar Peterson
"Amazing talent!" - Ray Brown
"You sound great man!" - Herbie Hancock
"Guitar Monster" - Toots Thielemans
"His approach to the guitar can only be admired,which he plays like he was born with it already in his hands." -
John McLaughlin
"It sounds great!" - Pat Metheny
"Tennis is not the only art form that produces Swedish masters" - Svend Asmussen
"Great ballad album!" - John Scofield
"You are one of the most talented musicians i have played with the last 20 Years" - Flora Purim
"You sounded great at the Bowl" - Louis Bellson
"Your playing was terrific" - Herb Ellis
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Als dritter ACT gastiert kein geringerer als der große deutsche Pianist Joachim Kühn.
Er trumpft mit seinem neuen Trio auf.

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Joachim Kühn Trio
Joachim Kühn, piano
Majid Bekkas, vocals, oud
Ramon Lopez,
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
www.joachimkuehn.com
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Joachim Kühn gehört zur Jazzweltklasse: Im zeitgenössischen Jazz hat der Pianist bereits markante Spuren hinterlassen, und neue Wege gewiesen. Mag auch manche Station auf dem Weg von Leipzig, wo Joachim Kühn 1944 geboren wurde, über Lebensphasen in Frankreich und in Amerika wie ein Umweg erscheinen - die musikalische Laufbahn des Pianisten lässt nicht nur Zielstrebigkeit, sondern auch eine - oft erst später bewusst werdende - Folgerichtigkeit erkennen. Bereits in jungen Jahren als Konzertpianist hervortretend und klassisch bestens ausgebildet, begann sich Joachim Kühn unter dem Einfluss seines älteren Bruders, des Klarinettisten Rolf Kühn, für den Jazz zu begeistern.
Bereits mit 17 Jahren entschloss sich der Pianist für den Beruf des Jazzmusikers. Mit seinem ersten, 1964 gegründeten Trio, spielte er eine Musik, die mit ihrer Öffnung zur freien Improvisation der damaligen Zeit weit vorauseilte. 1966 kehrte Joachim Kühn nach der Teilnahme eines von Friedrich Gulda organisierten Wettbewerbs für junge Jazzmusiker nicht mehr in die DDR zurück. Noch im selben Jahr spielte er, gemeinsam mit Rolf Kühn, bei den Berliner Jazztagen und auf dem Newport Jazzfestival.
Gleich nach dem Erfolg beim herausragenden amerikanischen Festival ergab sich eine weitere Chance: Mit Rolf Kühn und dem Coltrane-Bassisten Jimmy Garrison nahm der Pianist ein Album für das Label Impulse auf. Von 1968 an wohnte Joachim Kühn in Paris, wo er mit stilistisch unterschiedlichen Musikern wie Gato Barbieri, Don Cherry, Michel Portal, Slide Hampton und Phil Woods zusammenarbeitete. Anfang der siebziger Jahre begann Joachim Kühn eine intensive Beschäftigung mit elektrischen Keyboards. Parallel zur Mitwirkung in Gruppen wie Jean-Luc Ponty Experience und Association P.C. hat Joachim Kühn aber immer auch akustisch gespielt, schon damals übrigens im Trio mit dem Bassisten Jean-Francois Jenny-Clark und dem Schlagzeuger Daniel Humair.
In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre tauchte Joachim Kühn in die Fusion-Szene der amerikanischen Westküste ein, wo man ihn im Kreise von Musikern wie Alphonse Mouzon, Billy Cobham und Michael Brecker hörte. Über eine kurze Phase in New York kam der Pianist Anfang der achtziger Jahre nach Hamburg. 1985, nun wieder bei Paris ansässig, reaktivierte Joachim Kühn das Trio mit Jean-Francois Jenny-Clark und Daniel Humair. Im Jahr 2004 erhielt Joachim Kühn eine Einladung zum Internationalen Festival in Rabat/Marokko. Dort traf er auf den marokkanischen Sänger und Oud Spieler Majid Bekkas, mit dem er seitdem eine enge musikalische Beziehung unterhält. Dieser Kontakt bekam für Kühn zusätzlich eine immense Bedeutung,wurde doch hier sein Interesse für die arabische Musik geweckt. Da er sich inzwischen auch in seiner neuen Wahlheimat Spanien verstärkt in die Musikszene des Landes integriert, dürften sich auch aus dieser Richtung weitere interessante Akzente in der Spielweise Kühns bemerkbar machen.
Die Zahl der Alben, CDs und LPs, die Joachim Kühn unter eigenem Namen einspielte, beläuft sich mittlerweile auf über vierzig. Auf mehr als 150 Tonträgern ist er als Sideman zu hören, überwiegend in hochprominenter Umgebung. Als kleiner Auszug aus der langen Liste derer, mit denen Kühn aufnahm, seien nur einige wenige genannt: Stan Getz, Lee Konitz, Jackie McLean, Charlie Mariano, David Liebman, Niels-Henning Orsted-Pedersen, Albert Mangelsdorff, Chick Corea, John Coltrane...
Axel Fischbacher meets Daniel Küffer & Annie Whithead
Axel Fischbacher - Gitarre
Daniel Küffer - Saxophone & Flöte
Annie Whitehead - Posaune
Beginn: 22.00 Uhr
Bluenote
Hotel am Stadtpark
Klotzstraße 22
40721 Hilden
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