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Sonntag 20. Mai
"Klangräume" im Rahmen der Biennale Neanderland
mit der Band "Talking Horns" im Parkhaus Süd. Nachmittags gastiert das „Orchestre National du Jazz Luxembourg“ auf dem Ellen-Wiederhold-Platz. Diese junge Big Band arbeitete u.a. mit Größen wie George Duke oder auch Didier Lockwood. In Hilden präsentieren sie mit einem internationalen Stargast ihre neue CD.
Der zweite Topact für diesen Nachmittag ist der Gitarrist Hiram Bullock.
Abends finden Konzerte in der Stadtbücherei, dem Wilhelm Fabry Museum und der Galerie Koenzen statt. Außerdem wird die Blue Note Reihe im Hotel am Stadtpark in das Festival integriert.
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„Talking Horns“
Performance im Rahmen der Biennale Neanderland
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Beginn: 11.00 Uhr
Parkhaus Süd
40721 Hilden |
Talking about Talking Horns
Oder: . Wenn das Saxofon die Bass-line zum Tuba-Solo spielt
Vier Männer, viel Blech, ein bißchen Holz - und ein ganzes Arsenal verschiedenster Percussions-Instrumente: Talking Horns erzählen mit äußerst beredter musikalischer Diktion höchst unterhaltsame Geschichten aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ihrer Musik. Für Puristen und Schubladen-Denker unerhört: Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient - und der "Durchschnittshörer" (wenn es ihn denn überhaupt gibt) hat mindestens so viel Spaß dabei wie der Jazz-Kenner, denn für Talking Horns ist der Jazz ganz einfach eine für jeden direkt zugängliche, universelle musikalische Sprache... Die große Faszination der Talking Horns liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Keine Rhythmusgruppe, keine Elektronik, keine Verstärker. Melodien mit Ohrwurmcharakter entfalten sich über raffinierten rhythmisch-harmonischen Grundgerüsten. Die extreme Vielfalt der Klänge und musikalischen Strukturen entsteht durch die beeindruckende Virtuosität und die unbändige Spielfreude mit der die Musiker das gesamte Klangspektrum ihrer Instrumente entfalten. Durch permanenten Rollenwechsel (z.B. wenn das Saxofon die Bass-line zum Tuba-Solo spielt) erreichen Talking Horns eine solche orchestrale Dichte, dass man oft genug den Eindruck gewinnt, da sei kein Quartett, sondern eine ganze Big Band am Werk... So reisen die vier Musiker denn auch virtuos durch die Stile. Zwischendurch machen sie bei Swing und BeBop Station, steigen in New Orleans um und bei Ethno-Rhythmen noch lange nicht aus. Es „grooved-swingt-stompt und funkt“ ganz gehörig. Messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen und gelegendlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. Und das ganz ohne Beliebigkeit oder missionarischen Eifer - sondern souverän und mit einer erfrischenden Portion Selbstironie.
| Hiram Bullock
Hirma Bullock, guitar / vocals
Frank Gravis, el.bass / vocals
Jeremy Gaddie, drums / vocals
Chris Codish, keyboards
Beginn: 17.00 Uhr
Open Air
Ellen Wiederhold Platz
40721 Hilden
www.hirambullock.com
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Im September 2005 konnte Hiram Bullock seinen 50sten Geburtstag feiern, und wenn man sein neues Album hört ist klar: Der Mann ist noch weit entfernt von einer Midlife Crisis. Dafür ist er einfach mit zuviel Power bei der SacheHiram ist ein musikalisches Schwergewicht und wahrhaft “Too Funky 2 Ignore”. Neben dem hohen Funk-Quotienten auf Bullock’s 12. Album als Leader, das randvoll gepackt ist mit heißen, hendrixschen „guitar licks“, beweist „Too Funky 2 Ignore“ auch seine Erfahrung mit präzisen Arrangements in „Steely Dan-Manier“.
Hiram besuchte zusammen mit Pat Metheny und Jaco Pastorius die Musikhochschule in Miami, wo er viele der Musiker traf, mit denen er während seiner ganzen Karriere als Profimusiker arbeiten sollte. Mitte der siebziger Jahre spielte er in New York mit David Sanborn und den Brecker Brothers, in den 80er Jahren war er Mitglied der Hausbands bei der „David Letterman Show" und „Saturday Night Live". Der Produzent Phil Ramone warb Hiram für eine Folge von Gold- und Platin-Bestselleralben der Pop Stars Billy Joel, Paul Simon und Kenny Loggins an. Hiram Bullock arbeitete darüber hinaus mit Künstlern wie Pete Townshend, Bob James, Chaka Khan, James Taylor, Steely Dan, Sting, James Brown, Miles Davis, Barbra Streisand, Burt Bacharach, Roberta Flack, Spyro Gyra, Eric Clapton und Al Green.
1985 veröffentlichte er seine erste Platte als Bandleader. Es folgten zahlreiche weitere, auf denen sich Hirams energiegeladene Griffbrett-Zauberei zwischen Jazz, Rock-Fusion und sogar Latin bewegte, darunter die abgeklärte Orgel-Session Late Night Talk aus dem Jahre 1996, mit dem großartigen Dr. Lonnie Smith an der Hammond B-3, Idris Muhammad am Schlagzeug, Joe Locke am Vibraphon und Ed Howard am Bass. Mit dem 2001 erschienenen Color Me begann Bullock, sein Talent als Songwriter und seine Neigung zu Pop-Hooks zu offenbaren.
Mit Try Livin’ It machte er 2003 einen weiteren großen Schritt in diese Richtung, die er nun im zarten Alter von 50 Jahren noch mit einer kräftigen Prise Soul würzt.
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Auszüge Pressezitate der Tour im Mai 2006:
„Der Mann lebt, was er spielt, und spielt, was er lebt. … He rocks your socks off.“
(Graz, Mai 06)
„Der 50-Jährige ist ein virtuoser Gitarrist, ein Meister der rasanten Läufe, ein temperamentvoller und bisweilen in den funkigen und rockigen Riffs ein explodierender Vulkan. … Er kniet nieder vor seinem verzückten Publikum, wälzt sich auf der Bühne und lässt seine Gitarre sprechen. … Das ist spannend, elektrisierend, macht einfach Spaß.“
(Kölner Stadt-Anzeiger, 24.05.06)
„Gott auf der Theke“
(HNA, Kassel, 26.05.06)
„Sein Spiel ist gerade auch live getrieben von peitschenden Grooves, die von Rock über Latin bis hin zu gefühlvollen Balladen reicht. … Knackige Rhythmen und eingängige Melodien, dazu eine Rock-Soul-Stimme, … so erlebt man das Gesamtkunstwerk Hiram Bullock.“
(Giessener Allgemeine, 20.05.06) |
| THE ITS JAZZBAND
Rolf Koenzen, trump./voc.
Helm Renz, sax./clar.
Steffen Kamper, piano
Michael Kleinjohann, bass
Christian Schröder, drums
Beginn: 17.00 Uhr
Galerie Koenzen
Benrather Str. 42a
40721 Hilden
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| Simone Helle & 6th sence
Simone Helle, voc.
Noel Stevens, piano / B3 hammond
Stefan Werni, bass
Jürgen Scholz, drums
Beginn: 18.30 Uhr
Wilhelm-Fabry-Museum
Benrather Straße 32a
40721 Hilden
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Seit April 2004 hat die deutsch-persische Sängerin Simone Helle die Band „the 6th sense“ um sich formiert. Zu den „exzellenten Musikern“ (WAZ, 2005), die „ … die durch sehr gutes Zusammenspiel glänzen und eine ansteckende Spielfreude versprühen …“ (Jazzpodium, 2005) gehören Noel Stevens an Hannond B3 bzw. Piano, Stefan Werni am Bass und Jürgen Scholz an den Drums. Simone Helle, die auch selbst textet und komponiert, kreiert mit ihrer Band einfühlsame und eigenständige Interpretationen bekannter Standards. Ende 2005 hat die Band ihre erste gemeinsame CD „The right Night“ herausgebracht. Hier einige Pressestimmen, die einen Eindruck vermitteln:
NRZ, April 2004: „Es gibt sie noch, die stimmlichen Naturtalente. … Die Vielseitigkeit ihrer Stimme ließ Geschichte und Entwicklung des Jazz akustisch Revue passieren. … Die Frau hat Stimme und setzt sie in einer virtuosen Stimmwanderung ein. Ihre Stimme mutet an wie das Gemeinschaftstestament von Mahalia Jackson und Ella Fitzgerald.“
CD- Kritik, Jazzpodium, September 2005: „Die Sängerin Simone Helle hat eine warmherzige Ausstrahlung. Ihre Stimme ist differenziert, facettenreich. Einflüsse von Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan sind zu spüren. Die Stimme von Simone Helle ist in Höhen und Tiefen beeindruckend. Eigenwillige Interpretationen wechseln sich ab mit individuellen Scat-Passagen. Das Repertoire stellt eine überzeugende Mischung dar …“
CD- Kritik, WAZ, Oktober 2005: „ … Simone Helle haucht Klassikern wie "Cry me a river" und "Unchain my heart" neues Leben ein. Markenzeichen ihres Albums "The Right Night" ist der Sound der dampfenden Hammond B3, die der aus Nottingham stammende Noel Stevens in der Tradition des unlängst verstorbenen Urgesteins Jimmy Smith spielt. … Mit schwarzem Timbre bewegt sich Simone Helle souverän und stilsicher in den Gefilden des Jazz, Soul und Blues, wobei sie die Tradition durchaus innovativ zu interpretieren weiß. …“
Im Januar 2007 gab es für Simone Helle die erste internationale Tournee. In Griechenland begeisterte sie – zusammen mit dem Oleg Chaly Quintett – die Zuhörer und wurde als „upcoming european star“ der Jazz-Szene betitelt.
In Hilden treten „Simone Helle & the 6th sense“ in der Besetzung: Noel Stevens- Hammond B3, Nico Brandenburg- Kontrabass und Jürgen Scholz- Schlagzeug auf.
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Sonntagabend erwartet sie dann das 'Blue Note Projekt' in der Stadtbücherei Hilden.
Zu Gast ist das Joachim Schoenecker Sextett.
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Joachim Schoenecker Sextett
Joachim Schoenecke, Gitarre
Karolina Strassmayer, Altsaxophon
John Marshall, Trompete
Ludwig Nuss, Posaune
John Goldsby, Bass
Hans Dekker, Drums (WDR Bigband)
Beginn: 20.00 Uhr
Stadtbücherei
Nove mesto Platz 1
40721 Hilden
www.joachimschoenecker.com |
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Es kam wie es kommen mußte: Quasi aus der Not heraus sollte das bekannte Schoenecker Trio auf Wunsch eines Veranstalters um drei Bläser erweitert werden. Da ahnte noch keiner, dass dies die Geburtsstunde einer neuen Jazzformation sein würde. Und Schoenecker wählte keine geringeren Musiker, als die Top-Bläser der WDR Big Band.
Das war im September 2006. Schon im Dezember 2006 gings ins Studio und es enstand bereits die erste gemeinsame Platte des Sextetts. Das Programm der Band um den Gitarristen Joachim Schoenecker ist eine Hommage an die Klassiker der 60er Jahre. Stücke von Legenden wie Herbie Hancock, Lee Morgan und Horace Silver, die alle bei dem Label “Blue Note Records” veröffentlicht wurden, werden hier wieder aufgegriffen. Neben Eigenkompositionen von Schoenecker, ganz im Blue Note Stil, werden die Hardbop-Klassiker durch neue Arrangements und gekonnte Überarbeitungen mit modernen Elementen des Jazz der letzten Jahrzehnte gespickt. So ensteht eine Musik, die frisch und eigenständig klingt. Mit einem der renommiertesten Gitarristen Deutschlands und den hochkarätigen Musikern der WDR Bigband ist eine Formation enstanden, die im Gedächtnis bleiben wird. Ungewöhnlich – Mitreißend – Unvergesslich.
Joachim Schoenecker, Gitarren
Geboren 1966 in Saarbrücken.
Joachim Schoenecker hat am "Hilversums Conservatorium" in Holland und an der Musikhochschule Köln studiert.
1995 erreicht er als einziger deutscher Gitarrist das Halbfinale der renommierten "Thelonious Monk Competition" und wird nach Washington D.C. eingeladen.
1997 erhält sein CD-Debüt "Common Language", mit Jeff Hamilton, Larry Fuller und John Goldsby euphorische Rezensionen in der Fachpresse. Das "Jazzpodium" schreibt : "Joachim Schoenecker hat sich mit seinem CD Debüt auf einen Schlag in die Etage der Gitarrenmeister der klassischen Jazzmoderne gespielt."
Er gewinnt zahlreiche Förderpreise und die "Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW" ermöglicht ihm durch eine Schenkung den Ankauf einer Gitarre des berühmten amerikanischen Gitarrenbauers Robert Benedetto.
2000 erscheint seine zweite, vom WDR koproduzierte, CD, "In The Moment", mit Chris Potter, Adam Nussbaum und John Goldsby. "Super jazz guitar playing" meint "allaboutjazz.com" und nennt ihn "Germany´s best kept secret". Die Zeitschrift "Akustik Gitarre" schreibt : "Geballte Musikalität...Ein Muß für Jazzgitarrenfans und eine absolute Entdeckung in der deutschen Szene." Kritiker des amerikanischen "JazzTimes Magazine" wählen die CD unter die Top 5 des Jahres.
Tourneen für das Auswärtige Amt und das Goethe Institut, u. A. nach Ägypten, in den Sudan und in die Türkei, ein Konzert im deutschen Pavillion der Expo 2000, und Auftritte bei internationalen Festivals und Clubs, sind Belege für seine wachsende Popularität und seinen Status in der internationalen Jazzszene.
2004 wird sein drittes Album als Leader, "Nocturnes", veröffentlicht, mit Dietmar Fuhr, Chander Sardjoe, dem Minguet Streichquartett und Arrangements von Florian Ross. Auch diese CD wird von der Kritik hoch gelobt : "Joachim Schoenecker gehört inzwischen zum Besten was der europäische Gitarren-Jazz zu bieten hat", findet "Gitarre & Bass", und "Jazzthing" meint: "Ein unglaubliches, wunderschönes Album."
Neben seinen Projekten als Leader mit seinem eigenen Quartett, Trio oder Ensemble (Trio + Streichquartett), ist Joachim Schoenecker auch ein gefragter Sideman und hat mit vielen bekannten Musikern wie z.B. "Toots" Thielemans,
Patti Austin, Paquito D´Rivera, Peter Erskine, Don Braden, John Riley, Jeff Hamilton, Dick Oatts, John Marshall, Michael Abene, Peter Weniger, Silvia Droste, der WDR Bigband und dem WDR Sinfonieorchester, im Studio oder auf der Bühne, zusammengearbeitet.
Außerdem war er von 1999 bis 2005, an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, als Dozent für Jazzgitarre und Ensemblespiel tätig.
Er ist Endorser für Benedetto Gitarren & Pickups und AER Verstärker.
John Marshall, Trompete, Flügelhorn
Geboren in Wantagh, New York, war er seit 1971 in New York City aktiv. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Ornette Coleman, Benny Goodman, Buddy Rich, Lionel Hampton, Mel Lewis, Mario Bauza und Dizzy Gillespie. In den späten Achtziger Jahren bis '91 leitete John ein Jazzquintet "Bopera House" mit dem Tenoristen Ralph LaLama. Diese Gruppe nahm drei erfolgreiche CDs auf. John spielt seit '92 Trompete in der WDR Big Band Köln. Er reist regelmäßig für Aufnahmen und Konzerte nach N.Y.. '96 veröffentlichte er die CDs "Keep On Keepin' On" und "Dreaming On The Hudson". In 2001 kam "Theme Of No Repeat" auf dem Markt, und in 2005 erschien seine neueste CD, "Frisky" (Organic Music).
Karolina Strassmayer, Altsaxophon
Die gebürtige Österreicherin schaffte nach Ihren Studium an der Musikhochschule Graz den Einstieg in die New Yorker Jazzszene. Tourneen und Aufnahmen u.a. mit dem Duke Ellington Orchestra, Nancy Wilson, Chico Hamilton, Diva, Lewis Nash, Phil Woods, Frank Wess und Claudio Roditi.
Mit ihrem Quarett KLARO! hat 'Karo' bereits große Erfolge verzeichnet und wurde bei den Downbeat Readers Polls 2004 zum 'Top Five Alto Saxophonist' gewählt.
Seit 2004 ist sie - als erste Frau - festes Mitglied bei der WDR Big Band Köln.
Ludwig Nuß, Posaune
Studium in Köln bei Jiggs Whigham. Spielte mit Paul Kuhn, Peter Herbolzheimers RC&B, German Jazzorchester,Bob Brookmeyer's New Art Orchestra, Alphonse Mouzon, Shirley Bassey u.v.a. 1992-1996 Mitglied der SDR Big Band in Stuttgart. Aufnahmen mit Frank Foster, Phil Woods, Rob McConnell, Terry Gibbs, Bill Holman etc. Eigene Jazzgruppen mit Peter Weniger, Ingolf Burkhardt. Unter eigenem Namen erschienen sind die CDs "Hornplayers can't eat Garlic", "Return of the Hornplayers", Jazzed Friends" und neuerdings "Ups & Downs". Verheiratet und stolzer Vater von Jonathan und Benyamin. Seit 1996 ist er Mitglied der WDR Big Band.
John Goldsby, Bass
Geboren 1958 in Louisville/Kentucky, USA, trat Goldsby bereits als Jugendlicher mit Jazzgrößen wie Jay McShann, Buddy Tate, Johnny Hartman, Tom Harrell, Buddy DeFranco, Dave Liebman, Barney Kessel und Helen Humes auf. Von 1980 bis 1994 war er einer der gesuchtesten Bassisten der New Yorker Jazzszene. Er arbeitete u.a. mit Albert Dailey, Sal Nestico, John Hicks, Benny Bailey, Bob Wilber, George Benson, Wynton Marsalis, Charlie Bird, Larry Coryell, Lionel Hampton und Benny Goodman.
Seit 1994 ist er Bassist der WDR-Bigband. Er veröffentlichte drei eigene CDs: Tale of the Fingers (mit Bill Mays, Andy Fusco und Terry Clarke), Viewpoint (2000, mit Frank Chastenier, Hans Dekker, John Marshall, Olivier Peters und Hayden Chisholm) und Cologne (2004, mit Bill Dobbins und Peter Erskine) und war der Bassist im Soundtracks des Films The Cotton Club, der einen Grammy Award gewann.
Goldsby unterrichtet an der Folkwang Schule in Essen und bei den Summer Jazz Clinics von Jamey Aebersold und verfasste drei Lehrbücher: Bowing Techniques for the Improvising Bassist, Bass Notes und The Jazz Bass Book. Er ist mit der Pianistin Robin Goldsby verheiratet.
Hans Dekker, Drums
Geboren 1969, in Boekelo, Niederlande, machte er schon mit 9 Jahren erste musikalische Schritte als Schlagzeuger. Sein Vater, der auch Schlagzeug spielte, brachte ihm den Jazz nahe, indem er ihn zu einem Art Blakey Konzert mitnahm. Nach dem Schulabschluss studierte Hans Dekker am Amsterdamer Konservatorium und begann dann in der niederländischen und deutschen Jazzszene mit vielen namhaften Musikern und Orchestern zu arbeiten, z.B. Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van't Hoft, Jerry van Rooyen, Er spielt regelmäßig mit Welt-Stars der Jazzmusik, wie z.B. Scott Hamilton, Lee Konitz, Dave Liebman, Nils Landgren, Hugh Masakela, Bob Brookmeyer, Dee Dee Bridgewater und weltklasse Ensembles wie z.B. The Metropole Orchestra, Brussels Jazz Orchestra, Dutch Jazz Orchestra, Jazz Orchestra of the Concertgebouw.
Seit 1995 war er Dozent am Konservatorium in Enschede, er ist regelmäßiger Gastdozent beim Bundesjugendjazz-orchester und er war Gründungsmitglied des Concertgebouw Jazz Orchester, dem er 8 Jahre lang angehörte. Seit Januar 2005 ist er festes Mitglied der WDR Big Band. |
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