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04 Feb 2012 19:19:29    21/03/05: 19855

 

 

Donnerstag, 22. Mai

Jazz im Park

Am Donnerstag (Himmelfahrt) heißt es wieder traditionsgemäß „A swinging Afternoon“ hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein im Park des Wohnstift Haus Horst.

Karolina Strassmayer Quartett (AU/D)

 


Karolina Strassmayer, alto sax
Thomas Rückert, piano
Martin Gjakonovski, bass
Drori Mondlak, drums

 


Beginn: 15.00 Uhr
Jazz im Park
„Haus Horst“
Horster Allee 12 – 22
40710 Hilden


www.haus-horst.de

  Karolina Strassmayer


Karolina Strassmayer

Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat zum “Top Five Alto Saxophonist” des Jahres 2004 gekürt, hat Karolina seit ihrer Ankunft in New York City in 1996 hervorragende Kritiken für ihre
ausserordentliche Musikalität eingeheimst.

Seit die gebürtige Österreicherin als erstes weibliches Mitglied in der WDR Big Band Köln tätig ist, pendelt sie zwischen Köln und New York und macht dabei in der internationalen Jazzszene Furore.

Gemeinsam mit der WDR Big Band trat Karolina mit Größen wie McCoy Tyner, Joe Zawinul, Joe Lovano, Toots Thielemans, Take 6, Mike Abene, Dick Oatts, Bireli Lagrene, Adam Nussbaum, Randy Brecker
und Vince Mendoza auf.

Als eine der Hauptsolistinnen des Diva Jazz Orchestras und dem Five Play Jazz Quintet absolvierte Karolina zahlreiche internationale Tourneen mit Gastsolisten wie Nancy Wilson, Joe Williams, Diane
Schuur und Slide Hampton.

Mit Konzerten und Aufnahmen mit Künstlern wie Chico Hamilton, dem Duke Ellington Orchestra, dem Vienna Art Orchestra, Phil Woods, Clark Terry, Frank Wess, Wycliffe Gordon, Don Friedman, Candido Camero, Lynn Seaton, Herbie Mann, Jeff Hamilton, Flip Phillips, Drori Mondlak, Lewis Nash und Dennis Mackrel erwarb sich Karolina ein beachtliches Renommee in den USA und Europa.

Ihren individuellen Stil als Saxophonistin und Komponistin, geprägt von Sinn für Tradition und musikalischer Abenteuerlust zugleich, bringt sie in ihrem Quartett KLARO! zum Ausdruck. Ihr Debut als
Bandleaderin (CD KLARO!) erhielt zahlreiche sensationelle Rezensionen und wurde sogar zum ‘Best Debut Album’ gewählt.

Ihr Studium absolvierte Karolina an der Musikhochschule Graz und an der New School in New York City.

 

PRESSE IN DEUTSCHLAND:

“…Im Laufe der Jahre hat es Karolina auf ihrem Instrument zu solcher Virtuosität gebracht, daß es lohnt, von ihrer Karriere zu erzählen. Doch der vorläufige Höhepunkt sei vorweg genommen, denn er hat diese Musikerin nach Köln gebracht. Seit September ist Karolina festes Ensemble-Mitglied der weltweit gerühmten WDR Big Band. Sie ist die erste Frau, die es bis in diese Auswahl der besten Jazzer geschafft hat.” --- Welt am Sonntag, November 2004

“…Keine Frage, die zierliche junge Frau hat Power – und jede Menge Charme. Wie gut sich die österreichische Saxophonistin mit dieser sehr weiblichen Kombination in der Männerdomäne Jazz behauptet, hat sie vielfach unter Beweis gestellt.” --- Madame, April 2005

“…Dass sie den Jungs zeigen kann, wo es langgeht, ist der 33-jährigen Österreicherin eigentlich egal. Sie macht einfach und denkt nicht weiter darüber nach. Seit neun Jahren lebt und arbeitet sie in New York, war ‘Musician of the Year’ und für den Grammy nominiert, bekam für ihre Zusammenarbeit mit dem Quintett ‘Five Play’ den Preis für das ‘Best Album of the Year’, wurde als Gastsolistin von den ganz Großen des Business engagiert und hat mit ihrer eigenen Band ‘KLARO!’ ein hoch gelobtes Debütalbum hingelegt.” --- Allegra, Juli 2005

“…Karolina Strassmayer hat es als erste Frau dauerhaft in die Männerwelt der WDR Big Band geschafft… Mit fabelhaftem Ton und fein dosiertem Spielwitz jagte sie am Sopransaxophon durch ‘Drori’s Dilemma’ und bewies souverän, dass sie nicht nur exzellent spielen, sondern auch spannend schreiben kann.”
--- Kölner Stadtanzeiger, März 2005

“…Ihre Band “KLARO!” demonstriert mit ausgereiftem und doch spritzigen Jazz, Klasse und Originalität. Karolina ist eine vorzügliche Komponistin und auf den Saxophonen beweist sie mit druckvollen aber fein nuancierten Phrasierungen gleichermaßen Virtuosität und hohe Sensibiltät.” --- Concerto Magazin

“…In ihrem Quartett “KLARO” überzeugt Karolina in den Uptempo-Stücken mit spritziger Pharsierung, intensivem Soulfeeling und lebhaftem Spielwitz.” --- Jazz Corner

“…Sie spielt ihr Hauptinstrument, das Altsaxophon, mit einer Explosivität und Expressivität, die man der zierlichen Frau auf den ersten Blick gar nicht zutraut. Doch kommen auch ihre lyrischen und melodiösen Neigungen nicht zu kurz.” --- Jazz Zeitung, September 2005

“…Karolina ist auf dem Weg zur internationalen Karriere! In New York City wohnhaft, hat sie bereits mit Altmeister Chico Hamilton gearbeitet - und auch solo geht die hervorragende Musikerin ihren Weg. Mit ihrem Quartet ‘KLARO!’ präsentierte sie eine Mischung aus hartem Bop, sanften Soulklängen mit einem Schuss Blues und jeder Menge Spritzigkeit und Spielfreude. Einfach tolle Musik!”
--- Kronen Zeitung, August 2004

“…Die gebürtige Steirerin hat eine imposante Traumkarriere aufzuweisen. Nur wenigen österreichischen Jazzmusikern war es bisher vergönnt, sich in der Heimat des Jazz einen Namen zu machen. Karolina hat es mit einer Mischung aus Talent, Zeilstrebigkeit und Können geschafft, mit den Größen der internationalen Jazzwelt in den USA zu musizieren und sich in New York zu etablieren.”
--- Ennstaler, Oktober 2004

Mehr Info unter: www.karolinastrassmayer.com

 

 

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny Quartet(F/D)
a real jazz experience

Cécile Verny: Gesang
Andreas Erchinger: Piano
Bernd Heitzler: Kontrabass
Torsten Krill: Schlagzeug

Beginn: 15.00 Uhr
Jazz im Park
„Haus Horst“
Horster Allee 12 – 22
40710 Hilden


www.haus-horst.de

Cécile Verny Quartet ...a real jazz experience

Die frankoafrikanische Jazzsängerin Cécile Verny - im Frühjahr 05 mit ihrem Album "European Songbook" von 0 auf 13 im Sauseschritt in die deutschen Jazzcharts eingestiegen - setzt mit ihrem neuen Programm "The Bitter and the Sweet" einen weiteren Meilenstein auf dem Weg, für den ihr Ensemble seit Jahren in ganz Europa bewundert und ausgezeichnet wird.Afrikanische Roots, französische Gesangstradition und unangestrengte jazzige Scatakrobatik vereint Cécile Verny in den rhythmisch pulsierenden Kompositionen ihres Quartetts. Cécile Verny ist an der Elfenbeinküste geboren, in Frankreich aufgewachsen und lebt heute in Deutschland. Sie singt auf Englisch und in ihrer Muttersprache Französisch. Sie ist eine Sängerin, die genau weiß, was und vor allem wie sie mit ihrem Ensemble zaubern kann: verträumte Songs von höchster Intensität, Swing und Blues mit prickelndem Feeling und Drive, Chansonanklänge mit großer Wärme.

Ihr neues Konzertprogramm setzt ihre großartige Stimme so persönlich wie nie zuvor in Szene. Gegensätze ziehen sich an - bitter und süß, heiß und kalt, melancholisch und hoffnungsfroh, energisch und elegisch, afrikanisch und europäisch, extravagant und intim. Exzellente Musiker begleiten sie hoch inspiriert und handwerklich auf sehr hohem Niveau gemäß dem Konzept: Wir sind eine Band."Endlich eine, die nicht Ella Fitzgerald oder Billie Holiday abkupfert" (M. Naura, Jazzkritiker der ZEIT ).
Euroafrikanischer Jazz vielleicht? Exotisch und doch irgendwie klassisch: Cécile Vernys Quartett repräsentiert den Jazz im 21. Jahrhundert.

www.cvq.de

 

 

 

Am Abend geht es dann ab 19.30 Uhr in der „Kirche am Markt" mit dem Weltgewinn an der Hammond-Orgel, Barbara Dennerlein weiter.

Barbara Dennerlein

Barbara Dennerlein,
Hammondorgan B3 & footpedals


Beginn: 19.30 Uhr
„Reformationskirche am Alten Markt“
40721 Hilden



www.barbaradennerlein.com

Barbara Dennerlein

Ihre CDs wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen
Schallplattenkritik bedacht, ihre CD "Take Off" (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Sie präsentiert sich auf ihren Veröffentlichungen und in ihren Konzerten als kompetente Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern und wurde dadurch zur Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3.

Doch besonders faszinierend wirkt Barbara Dennerlein live. Als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazz-Export sind ihr die großen internationalen Festivalbühnen ebenso vertraut wie die Klubs: das "Blue Note" und das "Sweet Basil" in New York, "Ronnie Scott's Club" und "Jazz-Café" in London oder das "Blue Note" in Tokio, Festivals in USA und Kanada: Montreal-, Vancouver-, Toronto-, Edmonton-, Victoria-Jazzfestival, europäische Festivals wie Den Haag Northsea Jazzfestival/ Holland, Pori-Jazzfestival/Finnland, Molde-Jazz/Norwegen, Arhus Jazzfestival/Dänemark, Maastricht-Kortrijk-Festival/Belgien, Vitoria Festival de Jazz/Spanien; oder deutsche Festivals wie Berlin, Frankfurt, Leverkusen, Nürnberg, Vilshofen, Burghausen, Freiburg, Hamburg, Hannover Jazztage u.v.a.. Zudem dokumentieren zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte international ihre großen Erfolge.

Mit ihrer Formation "Bebab" sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks
gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert. Der Name "Bebab" spielt mit Bebop und Barbara, weist auf etwas Eigenes hin, für das es keinen etablierten Begriff, keine Schublade gibt. Barbara Dennerlein weiß um die Werte der Tradition, und sie ist im modernen Jazz, im Hier und Jetzt zu Hause. Wie nur wenige vermag sie die Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen Stilbezirken (und Hörerkreisen) herzustellen. Die Grooves der Jugendkultur sind ihr ebenso vertraut wie die Hörerfahrungen einer Generation, die mit dem Hammond-Orgel Boom in den fünfziger Jahren aufgewachsen ist.

Swing und Bebop, Blues, Soul, Latin und Funk - für Barbara Dennerlein gibt es keine starren Grenzen, sondern fließende Übergänge. Das hängt mit ihrem Geschmack, ihrem Talent und mit ihrer Souveränität auf dem Instrument zusammen. Ein ziemlich universales Instrument und ohne Zweifel fasziniert das Spiel von Barbara Dennerlein auch deshalb, weil sie es wie kein anderer versteht, die Möglichkeiten ihres Instrumentes voll auszuschöpfen und unter der Vielzahl von Klangmöglichkeiten einige entdeckt hat, die sie als Jazzmusikerin unverwechselbar machen.

Mit ihrer Offenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen musikalischen Entwicklungen - nicht nur im Jazz - schlägt sie eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart. Durch ihre brilliante Spieltechnik kreierte sie einen innovativen und unverwechselbaren Stil, der für die im moderneren Jazz lange vernachläßigte Hammondorgel völlig neue musikalische Dimensionen erschloß. Mit Recht kann sie für sich in Anspruch nehmen die eigentliche Wegbereiterin der heutigen Orgel-Renaissance im Jazz zu sein.

Geboren 1964 in München hat sie sich schon in jungen Jahren in einen Klang verliebt. Während andere "Für ELise" übten oder auf der Gitarre "All You Need Is Love" imitierten, entflammte Barbara Dennerlein für den Sound der Hammond Orgel.

Sie war elf, als die erste Heimorgel ins Haus der Dennerleins kam. Der Vater, selbst ein Orgel-Fan, dachte bei dem Weihnachtsgeschenk auch ein wenig an sich selbst: Falls Barbara keine Lust mehr hätte, könnte er ja darauf spielen. Doch es kam anders: Barbara Dennerlein ließ das Instrument nicht mehr los. Es blieb nicht bei der Heimorgel. Das vierte Instrument , auf dem Barbara Dennerlein ihrem Enthusiasmus frönte, war eine originale, längst nicht mehr in Serienfertigung produzierte, nicht eben billige und in jedem Fall klanglich unnachahmliche Hammond B3.

Barbara machte sich mit der Geschichte des Instrumentes bekannt und ging auf eine eigene Klang-
Entdeckungsreise. Sie begann sehr früh neben der Auseinandersetzung mit dem klassischen Standard-
Repertoire auch zahlreiche Eigenkompositionen zu entwickeln. Nach ersten Auftritten als Dreizehnjährige fing sie mit fünfzehn an regelmäßig in Klubs aufzutreten. Bereits Anfang der achtziger Jahre wurde sie als "Orgel- Tornado aus München" gefeiert. Später fragte sich "Harper's Bazar" "How did this fraulein get so funky?", und die Los Angeles Times titelte: "German Organist Pumps You out".

Barbara Dennerlein belegt seit Jahren erste Plätze in Critics Polls amerikanischer Jazz-Magazine und kann mittlerweile mit einer weltweiten Gemeinde von ihr zugetanen Jazzfreunden rechnen.

Dabei ist sie bescheiden geblieben. Die Hammond-Organistin, die in keinem Interview ver-säumt, die
Unterstützung durch ihre Eltern zu erwähnen, sucht die emotionale Nähe zu ihrem Publikum jenseits der
Stildefinitionen. "Jazz", bekennt Barbara Dennerlein," ist für mich ein Synonym für Freiheit. Der Freiheit von Vorurteil und Diskriminierung, der Freiheit von Zwang und Konvention. Diese, meine Definition von Jazz, will ich dem Zuhörer vermitteln. Ob Jung oder Alt, Traditionalist oder Modernist, Jazzfan oder Nicht-Jazzfan.“

Barbara Dennerlein ist eine Perfektionistin, doch alles andere als eine seelenlose Technikerin. Sie legt größten Wert auf musikalische Integration im Kollektiv. Ihre Live-Bands erweisen sich als bestens eingespielt. Für ihre CD-Produktionen stellte sie handverlesene Besetzungen zu-sammen, in denen so profilierte und stilistisch unterschiedlich versierte Musiker wie Ray Anderson, Antonio Hart, Mitch Watkins, Randy Brecker, Jeff "Tain" Watts, David Murray, Howard Johnson, Frank Lacy, David Sanchez, Roy Hargrove, Bob Berg und Dennis Chambers mitwirkten.

Barbara Dennerleins Alben wurden u.a. von Enja Records ("Straight Ahead", 1988, "Hot Stuff", 1990, "That's Me", 1992) sowie von Verve ("Take Off",1995, "Junkanoo", 1996, "Outhipped",1999) verlegt. Bereits 1984 begann Barbara Dennerlein mit Produktionen für das eigene Label Bebab Records.

2001 erschien auf Bebab Records die CD "Love-Letters - eine musikalische Liebeserklärung mit sehr vielen Emotionen, die unter die Haut gehen und den Hörer in vielfältige musikalische Welten entführen. Hier wird mit den verschiedenartigsten Grooves und Klangmalereien gearbeitet. Ein weiterer Schritt in der Entwicklung einer Künstlerin, die niemals stehenbleibt, sondern ständig neue Herausforderungen und Wege in ihrer Musik sucht. Diese nur in Begleitung von Schlagzeug und Perkussion eingespielte CD ist das Ergebnis der langjährigen sehr intensiven und kreativen Beschäftigung von Barbara Dennerlein mit der Kunst, den intimen musikalischen Dialog mit ihrem jeweiligen Duopartner zu entwickeln und die Freitheit des Duos auf höchstem Niveau auszuleben.

Barbara Dennerlein wird von erstklassigen Solisten beflügelt, weiß aber allein auf der Hammond-Orgel
orchestrale Sounds zu realisieren und mit den Fusspedalen simultane Bassfunktionen zu realisieren. Als eine der ganz wenigen Organisten hat sie mit den Bass Pedalen ihr Können auf den Tasten erweitert, kreativ und virtuos gesteigert: „Der Fußbass ist für meine Art die Hammond zu spielen absolut essentiell. Ich kann damit eine ganz spezielle rhythmische Struktur entwickeln, die von einem Bassisten so kaum nachempfunden werden kann, da ich zusammen mit den beiden Manualen über eine Art „rhythmisches Triptychon“ verfüge.

Hinzu kommt, daß Barbara Dennerlein ihr Instrument durch MIDI-Technik mit Sampler und Synthesizer kombiniert, was ihr einen Zuwachs an orchestralen Sounds ermöglicht. Doch sie gleitet nicht in die Bereiche eines musikalischen Science Fiction ab. Sie bleibt erdverbunden und groove-orientiert. Bei aller Virtuosität geht es ihr vor allem um Intensität und Kommunikation mit ihren Musikern und ihrem Publikum. Gefühlvolle Balladen liegen ihr ebenso wie rasante Tasteneskapaden oder funky Grooves. Und bei alledem profiliert sich die vitale Improvisatorin auch mit ihren eigenen unverwechselbaren Kompositionen.

Angeregt durch ein erstes Kirchenorgelkonzert von Barbara Dennerlein bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der "Königin der Instrumente", der Kirchenorgel. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es Barbara Dennerlein mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen und das doch etwas träge Instrument zum swingen zu bringen. So geschehen auf zahlreichen großartigen Konzertorgeln wie zum Beispiel der Gewandhausorgel in Leipzig, der Klaisorgel in der Münchner Philharmonie, der Steinmeyer-Orgel im Hamburger Michel, der Schukeorgel in der Darmstädter Paulus-gemeinde, der von- Beckerathorgel in der Hannoveraner Marktkirche, die Riegerorgel in der Düsseldorfer Neanderkirche. Der Zuhörer wird in neue Klangwelten entführt, einer Mischung aus Jazz in weitestem Sinne mit zum Teil klassischen Elementen.

Unvergeßlich in diesem Zusammenhang sind hierbei auch vielen die einzigartigen Konzerte von Friedrich Gulda zusammen mit Barbara Dennerlein an der Hammondorgel in so renommierten Konzerthäusern wie den Philharmonien Köln und München, dem Brucknerhaus Linz, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Kunstverein Bregenz, der Tonhalle Zürich oder bei den Wiener Festwochen. Gulda setzte sein ganzes musikalisches Genie ein, um über alle Stil- und Genregrenzen hinweg auch eine Symbiose von Klassik und Jazz zu verwirklichen. Dieses musikalische Selbstverständnis verkörpert auch Barbara Dennerlein, die eine große Freundschaft mit Friedrich Gulda verband, in ihrem künstlerischen Schaffen.

Silvester/Neujahr 2000/2001 hat Barbara Dennerlein auf 3sat mitgewirkt, 24 Stunden Jazz zu präsentieren und sich dabei als ebenso unterhaltsame wie kompetente Moderatorin gezeigt. Sie ist keine Missionarin, aber eine erstklassige, weil engagierte Anwältin, vor allem aber eine leidenschaftliche und charmante Musikerin, die immer wieder fragt: "Mögen Sie Jazz? Was ist für Sie Jazz?" Für sie selbst, und eben dafür vermag sie ihr Publikum zu begeistern, ist Jazz alles andere als eine eindimensionale Angelegenheit: " In meiner Musik gibt es die gleiche Vielfalt wie in meinen Gefühlen oder in der Welt, in der ich lebe, die mich beeinflusst und inspiriert. Eine Stilrichtung allein oder eine Kompositionsart würde nur einen Teil der Gesamtwelt ausdrücken, die meine Musik ausmacht."

2002 erschien das von ihren Fans langerwartete Album "Spiritual Movement No.1" (Bebab 250970), das Barbara Dennerlein erstmals ausschließlich auf der Pfeifenorgel eingespielt hat. Eine Jazz-Passion für 4.280 Pfeifen, aufgenommen an der gewaltigen Goll-Orgel in St.Martin/Memmingen, mit der Barbara Dennerlein nun endgültig den Jazz auf der Kirchenorgel etabliert.

Seitdem spielt Barbara Dennerlein die Hälfte ihrer Konzerte auf Konzert- oder Kirchenorgeln in Philharmonien. Konzerthäusern und Kirchen. Sehr reizvoll ist dabei auch die Kombination von Hammond Orgel und Pfeifenorgel. Ihr einzigartiger Umgang mit diesen Instrumenten sorgt für ausverkaufte Häuser und begeisterte Kritiken weltweit.

2003 erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch von Barbara Dennerlein. Der Start eines Projektes, das mit den gemeinsamen Orchesterkonzerten mit Friedrich Gulda begann und nun als eigenes Projekt in der
Zusammenarbeit mit philharmonischem Orchester seine Fortsetzung findet. Die Aufführung Barbara Dennerleins Kompositionen mit Symphonieorchester.

2004 übernahm Barbara Dennerlein als Redakteurin und Moderatorin die Sendung „TonArt – Bigband And Blues“ im DeutschlandRadio und veröffentlichte ihr drittes Solo Album „In A Silent Mood“, Die große Erzählung von der inneren Befindlichkeit in acht stimmungsvolle Balladen, gefühlvoll intoniert auf ihrer mit Synthesizern und Sampler gekoppelten Hammond Orgel B3.

Dem folgte 2005 das zündende Live Album „It’s Magic“ : Ein mitreißendes Tondokument, das die atmosphärisch dichte Performance und die Energie, die Barbara Dennerleins Konzerte vermitteln, in einer wundervoll aufeinander abgestimmten, musikalisch überzeugenden Kommunikation zwischen Hammond Orgel und Schlagzeug wiedergibt.

Eine faszinierende neue musikalische Dimension wurde 2007 auf Tonträger veröffentlicht: Das Konzerthighlight, das Barbara Dennerlein mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Essener Philharmonie inszenierte: „Change Of Pace“, ein aufregendes und zwischen U- und E-Musik vermittelndes Projekt, dirigiert vom international und mit einem Grammy Award ausgezeichneten Dirigenten Bernd Ruf. Diese bemerkenswerte CD vereint das klassische Hammond Trio - einschließlich Barbara Dennerleins atemberaubender Fußbasstechnik – mit einem großen Symphonie Orchester zu einem spektakulären Projekt, das einmal mehr beweist, dass die Organistin eine Klasse für sich ist, nämlich zweifellos die „First Lady of the Hammond organ“.

 

 

 

Weiter geht es dann ab 21.00 Uhr im „Alter Güterbahnhof " mit Krzysia Gorniak und Band.

Krzysia Gorniak

Krzysia Gorniak Band (PL)

Krzysia Gorniak – elektr. guitar
Zdzislaw Kalinowski – piano
Michal Grott – bass. Guitar
Przemek Knopik - drums


Beginn: 21.00 Uhr
„Alter Güterbahnhof“
Bahnhofsallee 9
40721 Hilden


www.krzysiagorniak.pl

Krzysia Górniak – Gitarristin – ist eine der interessantesten Frauen der polnischen Jazz- Szene. Sie studierte Jazz-Gitarre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Sie nahm Unterricht und besuchte Workshops bei so namhaften Künstlern wie: Wayne Brasel, Wynton Marsallis, Mike Stern, Karl Ratzer, Susanne Weinert, John Abercrombie, Christian Rover, Garison Fewell, Bob Mintzer, Ron McClure, Billy Hart, Adam Nussbaum, Clarke Fischer, Alan Jones, and Sid Jacobs. In Polen und Europa spielte sie in vielen Jazz Clubs (z.B. “Porgy & Bess” in Graz (Wien), “Miles Of Jazz” in Stockwerk, und Between the U.S. and Berlin); sie tourte Griechenland. Seit ihrer Rückkehr nach Polen nahm sie 2 Alben auf (als Komponistin, Produzentin, Arrangeur): 2002 “TALES” mit einem internationalen Team, 2004 “ULTRA” , (ITI Film Studio), auf der sie zusammen mit vielen namhaften polnischen Künstlern spielt.

Zurzeit ist Krzysia mit vielen Projekten beschäftigt, (Kooperation mit Zdzislaw Kalinowski - Klavier, Michal Grott - Bass, Arek Nawrocki – Klavier, Przemek Knopik – Schlagzeug, Krzysztof Scieranski – Bass, Wojtek Pilichowski – Bass, Piotrek Remiszewski – Schlagzeug, Kuba Badach – Gesang, und Szymon Pejski – Gesang, Klavier) Die „Krzysia Górniak Band” ist ihr Hauptprojekt, das sich auf professionelle Session Musiker stützt.

Als multitalentierte “Renaissance Frau” baute sie durch harte Arbeit ihre Interessen und Talente weiter aus. 1993 beendete sie in Warschau ihre Schullaufbahn am Gymnasium für Kunst, 2000 erlangte sie einen Magister der Philosophie an der Universität Warschau zum Thema John Cage, 2003 folgte ein Master of Art in Jazz Gitarre an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Der Warschauer Musik Club “DIUNA CLUB”, den Krzysia 2004 gegründet hat um kreative Künstler zu fördern, ist z.Z. einer der faszinierendsten Orte der musikalischen Landschaft Warschaus. Hier präsentiert sie ihre musikalischen Werke/Produktionen. Krzysia Gorniaks neue Project-CD heißt GARDEN OF LOVE mit SIMON PEJSKI (Main Vocal).