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04 Feb 2012 19:11:50    21/03/05: 19851

 

 

Freitag, 23. Mai

Los geht es am Freitag in der Stadtbücherei

Meike Goosmann Quintett (D)

 

Meike Goosmann - Saxofone, Klarinetten, Komposition
Julia Hülsmann - Klavier
Jeanfrançois Prins - Gitarre
Uli Moritz - Schlagzeug, Percussion
Stefan Weeke - Kontrabass


Beginn: 20.00 Uhr
Stadtbücherei Hilden
Nové Mesto Platz 3
40721 Hilden



www.meikegoosmann.de


  Meike Gossmann


Klavier und Blockflöte – damit begann in Kindertagen die klassische Musikausbildung
von Meike Goosmann. Später kamen Klarinette und Saxofon hinzu – und mit ihnen die Faszination für Jazz und Klezmer. Meike Goosmann ist gefragte Saxofonistin für zahlreiche Formationen und Festivals, u. a. gehört sie zum „United Woman’s Orchestra“. Mit internationalen Musikern wie Carlos Bica, Ingrid Jensen, Gerhard Schöne und vielen mehr spielte und nahm sie schon CDs auf. „Portraits“ ist die erste CD ihres eigenen Quintetts.

Mit elf den ersten Klavierunterricht, mit 16 die erste Band, für die sie komponierte – und heute ist Julia Hülsmann als Pianistin und Kompositeurin für ihr gutes Gespür in der Jazzszene international bekannt. Besonders CD-Veröffentlichungen mit Sängerinnen und Sängern wie Rebekka Bakken und Roger Cicero sind sehr erfolgreich.

Der aus Brüssel stammende Jazzgitarrist Jeanfrançois Prins hat sich schon mit 17 Jahren das Improvisieren selbst beigebracht und sich rasch zu einem hervorragenden Gitarristen und Kompositeur entwickelt. Er hat mit vielen Größen des Jazz gespielt wie Lee Konitz, Kenny Wheeler, David Friedman, Peter Herbolzheimer
und Quincy Jones.

Über Umwege kam Uli Moritz zur Musik: Während seines Kunst- und Germanistikstudiums in Berlin nahm er Unterricht bei namhaften Jazzdrummern und Perkussionisten und spielte schon frühzeitig in Jazz- und Rockbands, in Ensembles für improvisierte Musik und in Weltmusik-Gruppen. Inzwischen ist er ein international gefragter Musiker, Schlagzeuger und Perkussionist bei Charlie Mariano, Lauren Newton, Ack van Royen, Volker Schlott Quartett und vielen mehr.

Den Virtuosen mit dem warmen Sound am Bass: So hat ihn die Oxford Times genannt. Stefan Weeke ist ein Wanderer zwischen Weltmusik und Jazz, der in den vergangenen Jahren intensiv mit Gitte Haenning zusammen gearbeitet hat und als gefragter Sideman bei Jazzgrößen wie David Liebman, Charlie Mariano oder Till Brönner war.

Meike Goosmann zur Musik

Meine Stücke handeln meist von Menschen, Gefühlen, Zuständen. Wenn ich schreibe, brauche ich wenigstens ein emotionales Thema, ein deutliches Empfinden oder einen Menschen vor dem inneren Auge. Das leitetmich beim Komponieren, lässt mich die Töne, die Harmonien, die Wendung finden. Habe ich kein solches Thema, scheinen alle Töne und Melodien beliebig.

Da gibt es zum Beispiel das Stück „Grandma‘s Delight“, entstanden ist es zu Großmutters 90. Geburtstag: Ich stelle sie mir vor, ihren eigenen Witz, ihr Lachen und ihre Art das Leben vergnügt zu kommentieren. Dieses lebendige Bild leitet mich und ist meine Inspiration.

Das gehört zu dem, was ich unter „Geschichten“ in der Musik verstehe: Eine innere Notwendigkeit, die die Musik aus der Beliebigkeit emporhebt. Dieses Thema ist für die Improvisation wichtig. Am liebsten habe ich ein Thema, eine Geschichte, ein Gefühl, von dem aus ich den Improvisationsfaden spinnen kann.

 

 

 


Blue Note Special

Nach 2 Jahren oder, wie man sagen könnte “zum zweiten Geburtstag“ mischt
auch der Blue Monday wieder mit bei den Hildener Jazztagen. Wie in den letzten
Jahren, gibt es auch am Freitag 23. Mai 2008 im Rahmen des Festivals eine Late
Show um 22:00 im Blue Note.

Hier verschmelzen die Konzepte der Blue Monday Konzerte und der diesjährigen
Hildener Jazztage.

Wie immer beim Blue Monday treffen MusikerInnen aufeinander, die zum hier
ersten Mal miteinander musizieren, wobei dieses Mal getreu dem Festivalmotto
weibliche Solisten im Mittelpunkt stehen.

Axel Fischbacher hat für sein Blue Monday Special die folgende Band
zusammenstellen können.

Annie Whitehead

Blue Note Special
Feat. Annie Whitehead, Karoline Höfler

 

Annie Whitehead - Posaune,
Karoline Höfler - Kontrabass
Axel Fischbacher -Gitarre
Christoph Hillmann - Schlagzeug


Beginn: 22.00 Uhr
Blue Note
Klotzstrasse 22

 

 

Annie Whitehead ist eine der wenigen Frauen im Jazz, die als Posaunistin Weltruf erlangt haben. Robert Wyatt bescheinigt ihr treffend: "Sie ist großartig!" Whitehead (* 16. Juli 1955 in Oldham, England) spielte während ihrer Schulzeit in Blasorchestern und ab 1969 in lokalen Tanzbands. 1971 schloß sie sich der All Girls Band von Ivy Benson an, bei der sie zwei Jahre blieb. Anschließend zog sie für eine Weile nach Jersey. 1979 gründete sie ihre eigene Band, um Ska zu spielen. 1981 ging sie nach London und war dort in unterschiedlichen Genres aktiv. 1982 arbeitete sie mit Larry Stabbins bei Working Week, 1983 ging sie mit der Brotherhood of Breath von Chris McGregor auf Afrika-Tournee und tourte mit Fun Boy Three durch die USA.


1984 gründete sie ihre eigene Band, mit der sie in den nächsten Jahren international auf Tour ging. 1991 schloss sie sich dem Penguin Cafe Orchestra an, wirkte hier auf drei Produktionen und mehreren weltweiten Tourneen mit. Annie Whitehead arbeitete zusammen mit so bedeutenden Jazzmusikern wie Carla Bley, James Blood Ulmer, Dollar Brand, Michal Urbaniak, Urszula Dudziak , Ray Anderson, Terry Lynn Carrington, John Etheridge, Jasper van 't Hof u.v.m. und wird seit 1993 immer wieder auch von internationale Popgrössen für die Bühne und das Studio engagiert. Hier eine Auswahl: Charlie Watts, Joan Armatrading, Chris Rea, Bill Wyman, Elvis Costello, Bananarama.


Karoline Höfler absolvierte von 1987 bis ´92 ihr Jazzstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Thomas Stabenow. Sie ist seither in zahlreichen Jazz-Formationen als Freelance Bassistin tätig, spielte ungezählte Konzerte in Deutschland, sowie zahlreiche Auslandstourneen (Europa, Afrika, Asien, Südamerika) und trat auf vielen internationalen Jazz Festivals auf.

Hierbei kam es (um nur einige zu nennen) zur Zusammenarbeit mit Günter Weiss, Gary Barone, Marc Liebeskind, Hans Koller, Bernd Konrad, Gabriele Hasler, Wolfgang Haffner, Irene Schweizer, Don Menza, Bobby Shew, Adrian Mears, Allan Praskin, Andi Scherrer, Karoline Höfler ist neben ihrem reinen Jazzbassistinnentum immer wieder auch gern an genreübergreifenden Projekten beteiligt, wie z.B.: dem Tanz und Musikprojekt “Die Kontrabass“, dem Trio „Modern Dance & Jazz“ an der Staatsoper Stuttgart und dem Staatstheater Saarbrücken, einer Filmmusik mit Fred Frith „Rivers & Tides, u.v.m. Ihre ihre Arbeit wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 1995 „ Jazzpreis Baden- Württemberg.”,1996 den Fördergabenpreis der IBK 1997 “concours international des orchestres“ in Vienne.

Karoline Höfler


Christoph Hillmann gilt als einer der profiliertesten Sidemen der aktuellen deutschen Jazzszene. So arbeitet er life und im Studio u.a. mit Norbert Steins "Pata Masters", "A.Tronic" mit Dave Liebman/ Charlie Mariano, Frank Speer Quartett
mit Nils Wogram, Angelika Niesciers "Sublim" mit Hans Lüdemann.

Konzertreisen nach Marokko, Australien, Indonesien, Großbritannien, Schweiz, Österreich, Italien, Schweden, Polen und die USA sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Musikern, etwa dem "European Jazz Ensemble" oder der "ARFI - Lyon", sorgten in den vergangenen Jahren für Anerkennung - Rundfunk und Fernsehpräsenz, CD- Produktionen und enthusiastische Presse.

Neben dem Schlagzeug nutzt Hillmann je nach Projekt auch die Möglichkeiten von diversen exotischen Perkussions- Instrumenten, Alltagsgegenständen, Sampler und DJ-Equipment zur Erweiterung seiner Ausdruckspalette. Diese Vielseitigkeit führte in den vergangen Jahren auch zu regelmäßiger künstlerischer Mitarbeit bei Theater-, Tanz und Hörspielproduktionen in Deutschland und im europäischen Ausland.




Christoph Hillmann

 

Axel Fischbacher

Axel Fischbacher wurde 1956 in Lübeck geboren. Als Sohn eines IBM-Managers wohnte er schon in seiner Kindheit in verschiedenen Städten und Regionen in Deutschland, bis er als Sechzehnjähriger mit seiner Familie ins Rheinland zog. Bereits als Schüler entschied Axel sich für seine Laufbahn als Berufsmusiker. So verschlug es ihn dann nach dem Abitur zunächst für sechs Monate nach Spanien, wo er sich jedoch lediglich mit Tanzmusik sein Geld verdienen durfte. Doch bereits vor diesem Intermezzo sowie nach seiner Rückkehr war er in verschiedenen angesagten Bands der damaligen Rock-/Pop-/Jazzszene zu hören, u.a. spielte er bei Bernstein mit Kim Merz, der später als Sänger der Kult-Band Wallenstein von sich reden machte.

Als krönender Abschluss dieser frühen Phase kann das Fusion-Funk-Jazz-Projekt Senora betrachtet werden, mit dem Axel zu Beginn der Achtziger Jahre Erfolge einheimste und intensiv tourte. Nach seinem Zivildienst als Rettungsdienstfahrer studierte er an verschiedenen Instituten und Hochschulen, wie dem Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf, der Musikhochschule Rheinland in Köln, dem Banff Center of Arts / Kanada. Allerdings waren es eher die Workshops und der Privatunterricht bei seinen Lehrern John Scofield und John Abercrombie, die seine Arbeit als Jazzgitarrist nachhaltig geprägt haben.

Axel Fischbacher war während der Achtziger Jahren als Gitarrist der Christoph Spendel Group in ganz Europa zu hören und gründete schließlich seine eigene Axel Fischbacher Group, die 1984 mit dem Preis der Deutschen Phono Akademie ausgezeichnet wurde und das Album „Rumba Ibiza“ veröffentlichte.. Seither spielte er in seinen diversen eigenen Projekten mit namhaften Musikern der internationalen Jazzszene, wie etwa Marc Johnson, Adam Nussbaum, Michael Urbaniak, Barney Wilen, Annie Whitehead, Mike Richmond, Ingrid Jensen, Danny Gottlieb, Mark Egan und ist seit mehr als 10 Jahren Gitarrist des Daniel Küffer Quartetts.

Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet: nach dem schon erwähnten Preis der „Deutschen Phono Akademie“, folgten der „WDR Stadtmusik Preis“ 1987 und der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ als Produzent für Norbert Gottschalk.Zwischen 1988 und 1997 lag Axel Fischbachers ständiger Wohnsitz in der Schweiz; und von 1992 bis 1999 leitete er die Gitarren-Berufsklasse der Swiss Jazz School in Bern.

Neben seinem beruflichen Schwerpunkt als Instrumentalist, galt Axels Interesse immer auch dem Theater und dem Film. Er komponierte und produzierte Filmmusiken für das deutsche Fernsehen, u.a. für die Serien Sekt oder Selters, Tisch und Bett. den Fernsehfilm Wohin gehen wir heute Abend sowie den Kurzfilm Gänsehaut, der mit dem Preis des Filmfestivals Lugano ausgezeichnet wurde. Als musikalischer
Leiter arbeitete er am Staatstheater in Kassel, am Stadttheater Düsseldorf und am Theater in der Josephstadt in Wien.Es waren in erster Linie persönliche Gründe, die Axel Fischbacher dazu veranlassten, zu Ende der Neunziger Jahre wieder ins Rheinland zu ziehen, wo er dann mit seinen erprobten Kollegen Stefan Rademacher, Kurt Billker und Frank Kirchner das Album „Jazz Attack One“ einspielte und unter dem Namen Jazz Attack eine erfolgreiche Reihe von Club-Konzerten im legendären
Krefelder „Jazzkeller“ ins Leben rief, die bis heute alle vierzehn Tage Jazzbegeisterte bis weit über Krefelds direktes Einzugsgebiet hinaus anzieht.Nach einer etwa dreijährigen Berufs-Auszeit feiert Axel Fischbacher seit 2002 ein Energie geladenes Comeback: voller Dynamik arbeitet er an neuen Ideen und
Konzepten und ist in vielen Formationen - teils seit Jahren erprobten wie Jazz Attack und dem Daniel Küffer Quartett, teils ganz neuen wie z.B. Jörg at Work – auf Festivals und Konzertbühnen, zur Zeit hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, sowie auf den dazugehörigen CD-Produktionen zu hören.
Derzeit widmet er sich intensiv der Art von Jazzmusik, die ihm seit eh und je besonders am Herzen liegt: der hochkarätigen Sessionmusik in kleinen Clubs vor einem Publikum, das genau dieses Erlebnis zu schätzen weiß. Neben Jazz Attack gestaltet und spielt er seit Mai 2006 eine ähnlich konzipierte Konzertreihe unter dem Namen Blue Monday in der „Blue Note Bar“ im rheinischen Hilden. Im Frühjahr 2007 erschien die Live-CD Best of Blue Monday 2006. Für das Jahr 2008 plant Axel Fischbacher neben den bereits laufenden Aktivitäten ein neues internationales Projekt.