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Samstag, 24 . Mai
Der Samstag startet um 13.00 Uhr mit einem „bluesy afternoon“ im Gewerbepark-Süd.

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Alice in Dixieland (NL)
Ellister van der Molen –
Trompete / backing vocals
Anja Nielsen –
Saxophon / backing vocals
Teddy Steen – Posaune / lead vocals
Eva Novoa – Klavier
Sylvia Maessen – Kontrabass
Desi Rovers – Schlagzeug |
Beginn: 13.00 Uhr
Open Air
Gewerbepark-Süd
40723 Hilden
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Allein schon die Tatsache, dass die bekannte Jazzformation Alice in Dixieland sich ausschließlich aus Frauen zusammensetzt, weckt Neugierde. Und obwohl eine reine Frauenband natürlich einzigartig ist, hat diese Band dem echten Musikliebhaber auch wirklich etwas zu bieten, nämlich ein abwechslungsreiches und erfrischendes Programm, professionell ausgeführt. Die Ausstrahlung dieser Frauenband auf der Bühne ist voller Humor und Spielfreude.
Die Musikerinnen von Alice in Dixieland haben beschlossen, ihre breit gefächerte musikalische Erfahrung in ihre Repertoire-Zusammenstellung einfließen zu lassen. So umfasst dieselbe Stücke aus unterschiedlichen Stilperioden, worunter sich Swing, Musical, Bebop und Dixieland befinden. Überraschender A Kapella Gesang a la Andrews Sisters wechselt mit spritzigen und geschmackvollen Bläsersätzen und inspirierenden Soli.
Die energiegeladene und professionelle Performance dieser Sechs-Frauen-Band wird sowohl die Hörer als auch das tanzende Publikum zu begeistern wissen. Dadurch ist Alice gleichermaßen zu hause in intimer Jazzclub-Atmosphäre, auf Festivals und Open Air Bühnen als auch auf privaten Festen.
In der beeindruckenden Geschichte dieser Frauenband sind u.a. Auftritte in Finnland, Griechenland, Deutschland, Tunesien und Polen zu finden. Während ihres 20jährigen Bestehens hat sich die Band zu einer vollwertigen Band professioneller Musikerinnen gemausert, von denen jede eine eigene, beeindruckende Karriere vorweisen kann.
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| Miss Jones Orchestra
Ariane Baumgartner, Gesang
Iris Kramer, Trompete
Ilona Haberkamp, Altsaxophon
Bettina Russmann, Tenorsaxophon
Catrin Groth, Baritonsaxophon
Laia Genc, Piano
Ulla Oster, Kontrabass
Sonja Nickenig, Schlagzeug
Beginn: 15.30 Uhr
Open Air
Gewerbepark-Süd
40723 Hilden
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Das MISS JONES ORCHESTRA fuehrt die Tradition der Frauenbigbands der 30ger und 40ger Jahre weiter, laesst moderne Elemente wie Bossa Nova und Pop Klassiker mit einfliessen und wurde im Januar 2005 gegruendet. Die Musikerinnen kommen aus Koeln, Dortmund und Hamburg. Relaxed und Hot laesst es die Atmosphaere der grossen Ballrooms und Nightclubs aufleben und versetzt das Publikum zurueck in die Zeit, in der swing "King" war.
Das Repertoire der Band reicht vonUp Tempo Tanznummern bis zu blusigen Balladen. Der Sound der Band wird gepraegt durch den souligen Gesang, mitreissende Soli, ausgefeilte Blaesersaetzte und eine groovende Rhythmusgruppe. Das MISS JONES ORCHESTRA laesst das Publikum eintauchen in das schillernde Nachtleben der Metropoen.
Die Musikerinnen
Ariane Baumgartner, Gesang
Gesangs- u. Klavierausbildung, Komposition eigener Songs
1987 1. Preis „Jugend Jazzt“ des LandesRheinland Pfalz
Studium Jazz / Popgesang an der Musikhochschule Köln, Abschluss künstlerische Reifeprüfung
mehr als 750 Konzerte im In- und Ausland u.a. mit den „Soulcats“
mit dem BundesJugendJazzOrchesters unter Leitung von Peter Herbolzheimer
als Solointerpretin mit eigener Band
als Bandmitglied von Jack Radics
(Supportact Deutschland und Austriatour 1
1999 / 2000 für Joe Cocker, Blondie / New Faces
Award - Bunte etc.)
Berlinale 2001 (Soloact)
Teddy Awards Gala
Tour de France 2003, Paris
Iris Kramer, Trompete
Musik-, Psychologie- und Pädagogikstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Universität und Groningen (NL)
gründete mit Ilona Haberkamp die Bigband „reichlich weiblich“ sowie ihr eigenes Jazzquintett
leitete verschiedene Big Band-Projekte
wirkte mit in zahlreichen Musicalproduktionen
Musikerin am Thalia-Theater/ Hamburg
Tourneen mit eigenen Projekten wie „Children´s Games“
Konzerte in Island mit Ihrer Band „Blue Brasil“
Auftritte u.a. beim North Sea Jazz Festival Den Haag, bei Jazzfestivals in Moers, Stuttgart, Berlin, Amsterdam und Paris
Konzertreisen mit Unterstützung des Goethe-Instituts
Lehrbeauftragte der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Ilona Haberkamp, Altsaxophon
studierte Musikwissenschaft und Slawistik sowie Musik an den Musikhochschulen Dortmund und Köln, Abschluss staatliche Musiklehrerprüfung und künstlerische Reifeprüfung
langjähriges Mitglied im „JugendJazzOrchester NRW“
Tourneen durch Afrika, Sowjetunion, Australien
Mitbegründerin der Frauen-Big-Band „Reichlich Weiblich“, zeitweise Mitglied des „United Women Orchestra“
spielt im Saxophonquartett „MULTI COLORE“
Konzerte mit Lee Konitz
Tourneen durch China und Weißrussland
Theatermusikerin an verschiedenen Schauspielhäusern des Ruhrgebiets sowie am Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt
spielt in der „Starlight Express Band“
Saxophonistin bei Robert-Kreis und seinen
„Jazzsextanten“
Dozententätigkeit an der Musikschule in Dortmund
Bettina Russmann, Tenorsaxophon
studierte Jazzsaxophon in Berlin und Amsterdam
lebt und arbeitet seit 1998 in Hamburg als freischaffende Musikerin
spielt in zahlreichen Ensembles vom Duo bis zur BigBand, u. a. mit dem Keith Tippet Orchestra (GB) sowie in der Downtown BigBand unter der Leitung von Bob Lanese
arbeitetet zusammen mit Musikern wie Bobby Shew (trp. / USA), Lew Soloff (trp. / USA), Bill Ramsey, Till Brönner (trp./ D) und Lou Marini, dem Saxophonisten aus dem Film "Blues Brothers"
Mitglied der Funky Streetband „Tätärä“
Konzerttourneen mit Unterstützung des Goethe-Instituts u.a. nach Stockholm, London, Riga, Tallinn, Bombay, Colombo und Tokio
Catrin Groth, Baritonsaxophon
begann mit 15 Jahren Saxophon zu lernen
Studium an der Musikhochschule Münster
Abschluss als Instrumentalpädagogin
Konzerte mit Pianisten, Kammerensembles, Saxophonquartetten, Sinfonieorchestern
neben dem klassischen Saxophonstudium ausgiebige Beschäftigung mit Jazzgrößen wie
Stan Getz, Ben Webster, Lester Young, John Coltrane
wirkt mit in zahlreichen Jazzcombos, Big Bands und in Musicalproduktionen,
arbeitet auch als Studiomusikerin
z.Zt. verstärkt als Jazzsängerin tätig
Laia Genc, Piano
lebt in Köln und studiert an der dortigen Musikhochschule Jazzpiano
spielte in den LandesJugendJazzOrchestern Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie im BundesJugendJazzOrchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer
Mitglied im „Blue Art Orchestra“, damit Produktion der CD “The Topaz Session”
mehrere Jahre in Folge Teilnahme am Nachwuchswettbewerb Leipzig mit dem Quartett “NurseOrNuc”, der “Terrence Ngassa Band” und dem “Laia Genc Trio”, mit dem sie 2004 den 1. Platz des internationalen Wettbewerbs “Biberacher Jazzpreis” gewann
neben eigenem Trio spielt sie im Duo mit der Klarinettistin Annette Maye
seit September 2004 Studium über das Erasmusprogramm in Paris am Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse de Paris
Ulla Oster, Kontrabass
abgeschlossenes Studium Musikhochschule Köln (Hauptfach Klavier)
arbeitet seit den 80er Jahren in diversen Kölner und überregionalen Bands
spielte mit bekannten Jazzgrößen wie Sam Rivers, Doug Hammond, Thomas Heberer, Rainer Winterschladen, Peter Weniger, Michel Massot u.a.
leitet eigene Projekte („Beyond Janis“, „Abaptations“)
Preisträgerin im Rahmen der Ausschreibung „Jazzart - aktuelle Musik im 21. Jahrhundert“
2002 in der Sparte Komposition für Jazzorchester/ Big Band und 2004 mit ihrem (Song-)Projekt „What‘s New“
Festivalauftritte in Moers, Leverkusen, Grenoble, Antwerpen, Wien, St. Petersburg u.v.a.
CD-, Radio- und TV-Produktionen für WDR, SFB, Südwestfunk, Radio Bremen, Bayr.
Rundfunk, HR und SR
komponiert für Bands vom Duo bis zur Big Band
schreibt Theater- und Filmmusiken (u.a. für das ZDF)
Sonja Nickenig, Schlagzeug
neben Schlagzeug auch Klavier, Gesang und Songwriting
Studium Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Köln bei Professor Keith Copeland und Michael Küttner
Unterricht bei Sperie Karas (WDR-Big-Band) und Vinnie Colaiuta (Sting, Fank Zappa, Chick Corea u.v.m.)
Radio- und TV-Auftritte mit der Frauenband PLAYTEX
Schlagzeugerin der TV-Liveshowband „die 5 Lewinskies“ für „Missfits & Verwandtschaft“ (WDR)
spielt in den Formationen „Swinging Venus“, „Sweethearts Of Swing”, „Ladie´s Lounge“, „Women and Rhythm“ u.a. Schlagzeugerin bei Robert-Kreis und seinen „Jazzsextanten“ unterrichtet u.a. an der Jazzhaus Schule Köln und der Jam Academy Leverkusen.
The International Jazznight
Ab 20.00 Uhr in der Hildener Stadthalle

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Marilyn Mazur/
Anders Jormin/
Per Jørgensen - Trio (DK)
Marilyn Mazur - drums, percussion
Anders Jormin - bass,
Per Jørgensen - trp / vocal
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
www.marilynmazur.com
in Kooperation mit

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MARILYN MAZUR - percussionist-drummer-composer-bandleader
Marilyn liebt es, wenn Musik telepathisch, überraschend, emotional, warm und lebhaft ist, wenn sie sich vom sanftesten, lyrischen Hauch und mysteriösen Groove zur kraftvollen, wilden Energieentladung spannt.
Marilyn Mazur wurde 1955 in New York geboren, zog aber sechsjährig ihrem polnischen Vater und ihrer afroamerikanischen Mutter nach Dänemark. Erste Kontakte mit Musik hatte sie als Kind durch Ballett und klassisches Piano.
Sie begann ihre musikalische Laufbahn 1971, als Tänzerin mit Creative Dance Theatre. Als Pianistin/Komponistin gründete sie 1973 ihre erste Band- die Zirenes . Ab 1975 arbeitete sie als Perkussionistin, Schlagzeugerin und Sängerin mit verschiedenen Gruppen und wurde in der dänischen Musikszene vor allem als Perkussionistin und Komponistin von Six Winds (mit Schlagzeuger Alex Riel) und als Bandleader der eiblichen Musilheatergruppe Primi Band bekannt.
Ausgebildet wurde Marilyn Mazur an der Royal Danish Academy of Music, größtenteils hat sie aber ihre Perkussionsinstrumente im Selbststudium erlernt, inspiriert von Musik aus der ganzen Welt. 1983 erhielt sie den Ben Webster Preis und gründetet ein Jazz-Quartett mit Saxophonist Uffe Markussen. Sie begann ihre ganz persönliche Form der musikalischen Kommunikation zu entwickeln, mit verschiedenen, größtenteils europäischen Künstlern.
Anfang 1985 war sie an der Aufnahme von Palle Mikkelborg’s "Aura" (CBS 463 351-2) mit Miles Davis beteiligt, der sie daraufhin kurze Zeit später für seine Band engagierte, und mit der sie lange um die Welt reiste. CD - Miles Davis: Live Around the World (Warner Bros 9 46032-2). Sie tourte weiterhin mit Gil Evans Orch in 1986 - album: Gil Evans/Laurent Cugny Big Band Lumiere: "Rhythm-a-ning" (Emarcy 836401-2 & rerelease: Universal Music 836 401 - 2) and "Golden Hair" (Universal Music 838 773 - 2).
1987 verbrachte sie auf Welttournee mit dem Wayne Shorter Quintet.
1988 arbeitete sie wieder mit Miles Davis zusammen.
Hier einige weitere Musiker mit denen Marilyn Mazur kollaboriert hat: Bobo Stensson/Rena Rama, John Tchicai, PierreDørge/NewJungle Orchestra (several records on Steeplechase), Thomas Clausen, Niels Henning Ørsted Pedersen, Jon Balke (CD: Further), Palle Mikkelborg & Dino Saluzzi, Kenneth Knudsen, Irene Schweizer, Lindsay Cooper, Peter Kowald, Arild Andersen, Andreas Vollenweider, Christy Doran, Charlie Mariano & Jasper van’t Hof (CD: Innuendo), Rita Marcotulli, Lena Willemark, Maria João, Don Alias, Marilyn Crispell, Eliane Elias and Marc Johnsson.
Als Komponistin erhielt Marilyn Mazur ein lebenslanges Stipendium der Danish National Art Foundation (Dänische Nationale Kunststiftung). Zahlreichen anderen Organisationen würdigten sie mit weitere Preisen und Stipendien.
1989 beschloss Marilyn Mazur die Miles Davis Band zu verlassen, um sich mehr auf ihre eigene Musik und konzeptionelle Arbeit, und auf FUTURE SONG ihr 7-köpfiges internationales Orchester zu konzentrieren, das mittlerweile ihre Hauptband ist (CDs: Marilyn Mazur’s FUTURE SONG vBr 2105-2 + Small Labyrinths ECM 1559). Future Song engagiert sich in vielen ungewöhnlichen Projekten, z.B. mit Tänzern und Chor, aber ist vor allem für die Farbenfreude der Auftritte berühmt.
1990 wurde ihr Sohn Fabian geboren.
1991 wurde sie Mitglied der Jan Garbarek Group mit der sie immer noch viel tourt. (CDs : ECM 1500, 1585, 1685/86).
Abgesehen von Jan Gabarek Group und Future Song ist sie mit ihren eigenen Projekten und Kompositionen sehr aktiv. Hier einige Beispiele ihrer vielfältigen Projekte:
- Komponieren und Dirigieren der 60-minütigen Suite "City-Dance" mit einem 40-köpfigen gemischten Orchester beim Kopenhagener Jazz Festival 1989,
- Pulse Unit, ein 9-köpfiges Ensemble zusammengestellt für die Jazzpar-Preis-Konzerte 1994 (CD: Circular Chant, STCD 4200);
- Sofia's Stemmer, ein Kirchenkonzert für 3 Stimmen, Kinderchor, Perkussion, und Orgel im Rahmen der Copenhagen-Culture-City 1996;
- Dirigieren ihrer eigenen neuen Musik beim Brande International Music Workshop 96/97, wo ihre Suite A Story of Multiplicity für den Nordic Music Award 1998 nominiert wurde (CD: DCCD9431);
- das dänischsprachige Projekt Magic Concerts for Children, das für Schulkinder in ganz Dänemark aufgeführt wurde(CD : Marilyn Mazur’s Tryllemusik, CD 30539 WH)
1999 spielte sie bei der ersten Biennale de Percussions in Conakry, Guinea mit Mitgliedern des nationalen Ballets Joliba. Im gleichen Jahr schrieb sie die Suite Den Kuglerunde Jord, die sie mit 200 Kindern in Hvidovre, ihrem Wohnort bei Kopenhagen, im Rahmen eines Cultural-Friendship-Festivals aufführte.
Marilyns Komposition Jordsange für Chor und Big Band ist im März 2000 auf CD erschienen (Dacapo DCCD 9431). Bei der Expo 2000 in Hannover trat sie sowohl solo als auch mit ihrer neuen Band Marilyn Mazur’s Percussion Paradise auf. Im gleichen Jahr erhielt sie ein Residenzstipendium in Bologna, komponierte dort für verschiedene Projekte und trat mit dem nordischen Gesangsprojekt “Stemmernes skygge” in Oslo und Molde auf.
Eines der Highlights in 2001 war die Preisträgerschaft des Jazzparprize und die Jazzparprize-Konzerte mit 14 handverlesenen Musikern (CD: All the birds STUCD 02072). Weiterhin gab es eine neue Kollaboration mit der norwegischen Bigband Norske Store.
2002: Solokonzerte für Kinder.
1989, 90, 95, 97, 98 and 02 wurde Marilyn Mazur von der Kritikerumfrage der amerikanischen Musikzeitschrift DOWN BEAT Magazine zum Percussion "talent deserving wider recognition" gewählt.
2004 wurde Marilyn mit dem "Editon Wilhelm Hansens-Preis" gewürdigt, den üblicherweise nur Komponisten klassischer Musik erhalten.
2005 nahm sie - mit Jan Garbarek als Gastkünstler - ein bisher unveröffentlichtes Soloalbum für ECM auf. Weiterhin hat der dänische Regisseur Chr. Braad Thomsen einen Film über Marilyn Mazur und ihre Musik gemacht. Mit ihren verschiedenen Bands war sie viel auf Tournee, unter anderem mit einem neugegründeten Trio mit Per Jørgensen and Anders Jormin.
2007 bekam sie den norwegischen "Telenor Culture Award". Die mit rund 32 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde an Marilyn Mazur für ihre künstlerischen Verdienste und ihre "außergewöhnliche Arbeit als Musikerin" , als auch für ihre Verbundenheit mit der skandinavischen Kultur verliehen.
2008 erscheint ihr Soloalbum Elixir (ECM 1962) mit Jan Garbarek (Saxophon/Flöte)
Seit rund 15 Jahren ist Marilyn Mazur die Percussionistin und Schlagzeugerin der Jan Garbarek Group. Auf diesem als Leader aufgenommenen Album dreht sie den Spieß gekonnt um: Sie lud ihren langjährigen Arbeitgeber zu Aufnahmen ein und entführte ihn in die Welt melodischer Percussion. »Elixir« bietet rund zwanzig malerische Miniaturen Mazurs in der Besetzung Percussion / Schlagzeug und Saxophon. Was auf den ersten Blick avantgardis-tisch erscheinen mag, entpuppt sich als ausgesprochen melodische und zugängliche Mixtur aus sphärischen Worldanklängen mit Mainstream-Jazz. Großmeister Garbarek tut sein übriges. Wie nach so vielen Jahren der Zusammenarbeit nicht anders zu erwarten, entwickeln beide Musiker mit traumwandlerischer Sicherheit zündende musikalische Ideen und Klangstrukturen.
Garbrarek ist auf etwa der Hälfte der 21 Stücke mit Flöte oder Saxophon zu hören, bei sieben Nummern stand er der komponierenden Perkussionistin auch als Koautor zur Seite.. Das Album besticht durch Abwechslung. Andererseits ist aber eine durchgängig anmutige Musiksprache erkennbar. Mit ihren Trommeln, Gongs, Vibraphon, Zimbeln, Glocken und Metallutensilien kreiert Marilyn Mazur wundervolle Stimmungen, beschwört einen tief–inneren Klang. Zusammen mit Jan Garbarek schafft sie fließende, scheinbar mühelos erzeugte Musik, die manchmal archaisch klingt: Trommeln und Blasinstrument – wahrscheinlich die älteste musikalische Kombination, der hier mit großer Sensibilität gehuldigt wird.
Jedes Stück zeugt von Mazur´s Fähigkeit, Klang buchstäblich zu malen, mit Tönen wie mit Farben zu jonglieren. Atmosphärische Dichte, stilistische Bandbreite und spielerische Leichtigkeit und Luftigkeit durchziehen diese „Klangbilder,“ in denen die Perkussionistin ihre sämtlichen musikalischen Erfahrungen einfließen lässt. Man hört die Weltmusikerin, die fünf Jahre mit dem New Jungle Orchestra unterwegs war, die Verinnerlichung eines melodischen Feingefühls großer Jazzmusiker wie eben Miles Davis oder Gil Evans klingt ebenso durch wie das nordisch Mystische, das sie als Bandmitglied von Garbarek offensichtlich in sich aufgesogen hat. Wer diese beiden schon einmal live erlebt hat, weiß, wie stimmig das ineinander greift und nimmt die ausgiebigen Percussion-Solos von Mazur, für die Garbarek ihr stets Freiraum lässt, als staunenden Nachklang mit nach Hause.
Mazur, die über die Jahre Instrumente aus aller Herren Länder gesammelt und um sich versammelt hat, haucht diesen Schlagwerkzeugen liebevoll und leidenschaftlich ein Leben ein, das die Gehörgänge verzaubert und Klangräume voller Tiefe, Weite und Geheimnis öffnet.
Marilyn Mazur lässt ihre Hände nicht weniger als schamanische Tänze vollziehen, mit denen sie sich und ihre Zuhörer in Trance zu trommeln scheint. Bestes Beispiel dafür aus dem neuen Album ist der „Creature walk,“ in dem tatsächlich nie zuvor gehörte Kreaturen durch den Dschungel des Gehörs zu schleichen scheinen. Und auch die übrigen Tracks vermitteln schon in den Namensgebungen der Titel, welche Naturvertrautheit, Spiritualität und nicht zuletzt Weltbürgerschaft hier von Mazur zusammengemischt wurde in diesem ganz originären Elixir. Mystisch, Mythisch, Manisch, Magisch.
Von Garbarek sind folgende Worte über seine musikalische Partnerin überliefert: “Marilyn ist wie der Wind. Ständig in Bewegung, ohne Unterlaß.” Über ihre eigene Musik meint die Künstlerin, daß sie keinen Wert darauf lege, diese zu “polieren und ihr den letzten Schliff zu geben”. Sie betrachtet sie stattdessen als “einen lebenden Organismus. Sie steht für ein weites dynamisches Spektrum und setzt sich mit vielen Emotionen auseinander.”
Intime Briefe des Jazz – Charmant-virtuose Bekenntnisse ans Publikum
Rigmor Gustafsson Quartet (SW)
Rigmor Gustafsson – Vocal
Jonas Östholm – Piano
Christian Spering – Bass
Jonas Holgersson – Drums
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
www.rigmorgustafsson.com
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Ein Rollenwechsel. Ist es einer? Als Interpretin kennt man die schwedische Jazz-Sängerin Rigmor Gustafsson. Also als Musikerin, die ihre Stimme den Songs anderer Komponisten und Texter leiht. Und von nun an: auch als Songkomponistin. Eine CD ausschließlich mit eigenen Liedern liegt hier vor. Alle Kompositionen stammen von Rigmor Gustafsson selbst; die meisten Texte auch. Das ist in der Reihe ihrer ACT-Veröffentlichungen etwas völlig Neues. Es ist eine zusätzliche Facette dieser Sängerin, die für ihre Vorgänger-Alben regelmäßig mit dem German Jazz Award oder in Schweden mit Gold ausgezeichnet wurde – mal auch sogar mit beidem – und mit diesen CDs in die Pop-Charts kam. Die Kritik feierte sie: nicht zuletzt 2004 die Süddeutsche Zeitung als „beste Interpretin des Jahres“, andere als Stimme, die „zu Herzen“ geht (KulturSpiegel) oder mit „Reichtum an Farben“ sowie „Natürlichkeit und Wärme“ besticht (Frankfurter Rundschau). Wer nun das neue Album hört, merkt schnell: Rigmor Gustafssons große Einfühlungsgabe für fremde Songs trägt besondere Früchte in den eigenen. Als Sängerin mit großem musikalischen Vokabular und dem Sinn für viele unterschiedliche Farbnuancen ist sie auch eine Komponistin mit genau diesen Eigenschaften. Das Liederschreiben erscheint hier als ganz logische Fortsetzung des Interpretierens. Und eine eigene, vielfältige, feine Songwelt blättert sich auf.
„Alone With You“ zeigt schon im Titel, dass es sich hier um eine Steigerung handelt. Oder gar: um einen Gipfelpunkt nach einem raffiniert vorbereitenden Weg. „I Will Wait For You“ (ACT 9418-2), „Close To You“ (ACT 9703-2) und „On My Way To You“ (ACT 9710-2) hießen die vielbeachteten bisherigen ACT-CDs, etwa mit Interpretationen von Stücken aus dem Repertoire der Soul-Diva Dionne Warwick und von Kompositionen des Filmmusik-Komponisten Michel Legrand. Nach Phasen des Wartens auf ein „You“ und der allmählichen Annäherung ist die Sängerin nun also beim „You“ angekommen. Wobei „You“ der Hörer ist. Allein mit dem Hörer ist die Interpretin hier durch ihre eigenen Songs – das hebt sie so in ihren Liner Notes hervor. Intime Nähe durch ganz persönliche Botschaften. „In My World“: Der Titel dieses Stücks, des Eingangsstücks der CD, gibt denn auch genau das Motto vor.
Die eigene Welt der Rigmor Gustafsson ist eine, in der sich der Hörer auf Anhieb heimisch fühlen kann. Denn die Stücke haben allesamt die Eleganz von Klassikern – so unterschiedlich sie in der Klangsprache auch sein mögen. Sie sind frisch und neu und dabei eingängig. Sie sind vertraut im Ton, aber nicht vorausberechenbar. Vom kernigen Soulblues-Touch („Voodoo Skills“) bis zu Reminiszenzen an die kompositorische Virtuosität der reiferen Joni Mitchell („Special Effects“) gibt es manche Überraschung, subtile Anlehnungen etwa an die Klangwelt von Burt Bacharach und Michel Legrand sind aber auch zu finden (etwa gleich im Titelsong „Alone With You“). Schon das sind sehr verschiedene Farben. Ergreifende Balladen und finessenreich groovende Stücke gibt es überdies. Und nicht zuletzt einen ungemein zarten Song in Rigmor Gustafssons Muttersprache („Medan du väntar): einen, der das swingende Jazz-Idiom mit Anleihen an folkloristischer Melodik auf ganz organische und subtile Art verbindet.
Der Clou: Rigmor Gustafsson hat (als Interpretin) die passende Stimme für so viele Stimmungen – und so kann sie diese Stimmungen auch hier (als Komponistin UND Interpretin) realisieren. Die unterschiedlichen Stilmittel sind hier alle aus einem Guss. Und wie souverän sich Rigmor Gustafssons feines, klares, hochflexibles und in der gelassenen Sicherheit der Intonation immer wieder verblüffendes Gesangsorgan in die melodischen Linien schmiegt, dürfte ein gefundenes Fressen nicht nur für sinnliche Genießer, sondern auch für detailfreudige Beobachter sein.
Rigmor Gustafssons intime Briefe an die Hörer gehen um so näher, als die Sängerin hier ein Quartett höchster Güte im Rücken hat: neben dem begehrten amerikanischen Schlagzeuger Eric Harland, einem Meister der raffiniert vorwärtstreibenden Detonationen, hört man hier den bei großem Ton hocheleganten Bassisten Lars Danielsson, der auch Produzent der CD ist, den mit Blues-, Jazz- und Soul-Wassern tüchtig gewaschenen Gitarristen Max Schultz und den immer mit neuen Zwischentönen überraschenden Pianisten Jonas Östholm. Mit solch einem Team und solch einer Chefin ist man als Hörer gern allein.
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Als dritter Act gastiert keine geringerer als die weltberühmte Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington in der Hildener Stadthalle.

Mitschnitt
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The Terri Lyne Carrington Group
feat. Geri Allen
Terri Lyne Carrington, drums
Geri Allen, piano
Tineke Postma, alto sax
Hogyu Hwang, kontrabass
Beginn: 20:00 Uhr
Stadthalle Hilden
sponsored by  |
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Biography
Weltberühmte Schlagzeugerin, Komponistin, Produzentin und Clinician - Terri Lyne Carrington ist seit über 20 Jahren als herausragenden Persönlichkeit im Business bekannt.
1965 geboren in Medford, Massachusetts, entwickelte Terri einen Ruf als Wunderkind, als sie schon in jungen Jahren mit Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Rahsaan Roland Kirk, Oscar Peterson, Joe Williams und vielen anderen spielte. Mit sieben erhielt sie ihr erstes Schlagzeug, das schon ihrem Großvater, Matt Carrington gehört hatte, der seinerseits selber schon mit Fats Waller and Chu Berry gespielt hatte. Nachdem sie 3 Jahre privat unterrichtet wurde, hatte sie 1975 ihren ersten großen Auftritt beim Wichita Jazz Festival mit Clark Terry. Im folgenden Jahr, sie war 11 Jahre alt, erhielt sie ein Stipendium für das Berklee College of Music, wo sie Gelegenheit hatte, mit Kevin Eubanks, Mike Stern, Branford Marsalis, Pat Metheny, Greg Osby und anderen zu arbeiten. Sie studierte auch bei Alan Dawson und nahm mit Kenny Barron, Buster Williams, George Coleman und Sonny Carrington, ihrem Vater, ein privates Album mit dem Titel TLC and Friends auf noch bevor sie ihren 17. Geburtstag feierte. Ihre gesamte Schulzeit reiste Terri durch die USA und besuchte Clinics und Colleges. 1983 zog sie auf Ermunterung ihres Mentors, Jack DeJohnette, nach New York, wo sie u.a. mit Stan Getz, James Moody, Lester Bowie, Pharoah Sanders, Cassandra Wilson und David Sanborn arbeitete. 1989 ging sie nach Los Angeles, wo sie Schlagzeugerin der Arsenio Hall Show wurde. Daneben unternahm sie Tourneen mit Mike Stern, Joe Sample, Al Jarreau, Herbie Hancock und Wayne Shorter.
Ihr erstes Album als Bandleader Real Life Story, an dem Carlos Santana, Patrice Rushen, John Scofield, Grover Washington Jr. und Gerald Albright mitwirkten, wurde für den Grammy nominiert. In der Folgezeit arbeitete sie hauptsächlich als Komponistin und Produzentin u.a. mit Gino Vannelli, Dianne Reeves, Siedah Garrett, Marilyn Scott und den dänischen Popsängern Stig Rossen und Monique; die von Terri produzierte Dianne-Reeves-CD That Day blieb monatelang in den Top Charts. Terri war auch feste Schlagzeugerin bei der Fernsehshow Vibe, moderiert von Sinbad. 1998 nahm sie gemeinsam mit Joni Mitchell und Stevie Wonder Herbie Hancock’s CD Gershwin's World auf. Die nächsten sieben Jahre tourte sie mit Hancocks Bands.
Ihr im März 2002 erschienenes Album Jazz is a Spirit (Act 2002), wurde sehr positiv von Kritikern und Medien aufgenommen, besonders in Europe und Japan, genauso wie ihre letzte CD, Structure (Act 2004), ein Gemeinschaftswerk mit Greg Osby, Adam Rogers und dem Bassisten der Yellowjackets, Jimmy Haslip.
Zur Zeit gibt Terri Lyne Privatunterricht an der University of Southern California. Besonders stolz ist sie aber auf den Ehrendoktor, den ihr das auf Berklee College of Music im September 2003 verliehen hat.
www.terrilynecarrington.com
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Geri Allen, geboren am 12. Juni 1957 in Detroit, Michigan, ist eine preisgekrönte Pianistin / Komponistin und Hochschullehrerin. Sie hat mit so unterschiedlichen Künstlern zusammen gearbeitet wie Charles Lloyd (mit dem sie jahrelang getourt ist), Mal Waldron, Sir Simon Rattle and the Birmingham Symphony, Vernon Reid, Tony Williams, Clark Terry, George Shirley, Ron Carter, Lee Konitz, Me'Shell Ndegelocello, Marian McPartland, Dewey Redman, Dave Holland, Mary Wilson and The Supremes, Jack De Johnette, Betty Carter, Bill Cosby, Charlie Haden, Hal Wilner, Mino Cinelu, Ruth Brown, Oliver Lake, Marianne Faithful, Wayne Shorter, Joan Rivers, Charlie Haden, Paul Motian, Bobby Hutcherson, Chico Hamilton, and Kenny Clarke u.v.m.
Unter ihrem eigenen Namen erschien auch eine Anzahl von Aufnahmen wie z.B. Twenty One, Eyes in the Back Of Your Head, Maroons, The Gathering und zuletzt, die ehrgeizige und vielgepriesene Telarc Dopel CD Geri Allen: Timeless Portraits and Dreams. |
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Geri Allen wurde mit vielen Preisen und Würden ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie die Schlüssel der Stadt Cleveland und der Stadt Detroit, den Benny Golson Award von Howard University, und den African American Classical Music Award von Spelman College. Sie ist die jüngste Person, als auch die erste Frau, die je den dänischen Jazz Par Preis erhalten hat.
Geboren und aufgewachsen in Detroit, Michigan , besuchte sie die Cass Technical High School in Detroit, wo sie Schülerin von Marcus Belgrave war. Danach studierte sie an der Howard University in Washington, D. C., wo sie auch als Professorin arbeitete und sowohl als Studentin als auch als Professorin ausgezeichnet wurde.

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Zur Zeit hält Geri Allen eine Außerordentliche Professur für Jazz-Piano und Improvisation an der School of Music, Dance & Theatre der University of Michigan inne. Sie erhielt einen Master's in Musikethnologie der University of Pittsburgh, wo sie mit Dr. Nathan Davis, Dr. K. Nketia, John Blacking, and Dr. Bell Yung studierte.
Davor, während ihres 25-jährigen Aufenthalts in New York, unterrichtete sie am New England Conservatory und der New School in NYC. Als integraler Bestandteil der Jazz-Szene war sie in New York aktiv tätig, und gehört auch heute noch zum Who’s Who des New Yorker Jazz. |
Zusätzlich zu ihren Soloprojekten, wirkte sie an mehr als einhundert Alben mit, so z.B. Performances on Miles: Cool and Collected, a CD anthology of Miles Davis' work from 1956 to 1984; von 1991 bis 1995 spielte sie beim Ornette Coleman Quartet, mit dem sie die gefeierte Sound Museum CD aufnahm, und ist musikalische Leiterin des Mary Lou Williams Collective. In Robert Altmans Film Jazz, Kansas City spielte sie die Rolle der Mary Lou Williams. Nach wie vor tritt sie viel auf und kollaboriert vor allem mit ihrem Mann Jazz Master, Wallace Roney.
Für ihre Arbeit als Komponistin erhielt sie oft Auszeichnungen und Aufträge, so z.B. von SESAC, der Lincoln Center Music Theatre Group, dem American Music Theatre Festival, und Stanford University. Zuletzt schrieb sie für das Walt Whitman Arts Center und Meet The Composer das Stück "For The Healing Of The Nations", a Sacred Jazz Suite, das ein Tribut an die Opfer und Überlebenden des 11.Septermber darstellt und am 10. September 2006 uraufgeführt wurde.
www.geriallen.com

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Lauscht man dem Spiel von Tineke Postma, spürt man sofort, dass sie mit ihrer Musik etwas zu sagen hat. Ihr Ton ist beseelt, und schon ihr drittes Album „A journey that matters“ klingt nach der Reife eines erfahrenen Jazz-Meisters und dabei doch nach jugendlicher Lässigkeit (FonoForum, November 2007). Auch die Auswahl ihrer Partner für diese Einspielung unter dem brandneue Jazz Label „Foreign Media Jazz“ zeugt von höchster Qualität: Ihre langjährige Freundin Terri Lyne Carrington am Schlagzeug machte sich durch ihre Zusammenarbeit mit Herbie Hancock, Wayne Shorter oder Santana einen Namen. Hinzu kommen niederländische Spitzenjazzer wie Pianist Rob van Bavel, Bassist Frans van der Hoeven oder Gitarrist Edoardo Righini.
Ihr Talent formte Tineke Postma am Amsterdamer Konservatorium sowie in Stipendien an der Manhattan School of Music in New York. Den absoluten Durchbruch schaffte sie mit ihrem zweiten Album „For the rhythm“ (2005), das über drei Wochen in den Top 20 der Jazz Week Airplay Charts in den USA und auf den Playlists von über 250 amerikanischen Radiosendern stand. Auf der anschließenden USA-Tournee mit Terri Lyne Carrington, James Genus, Dianne Reeves und Nancy Wilson sorgte sie für zahllose ausverkaufte Konzerte und füllte an einem mitreißenden und unvergesslichen Abend die New Yorker Carnegie Hall.
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Tineke Postma vereint in ihrem Spiel absolute technische Brillanz mit ausgeprägtem poetischen Gespür, was ihr bereits Auszeichnungen wie u.a den internationalen „Sisters In Jazz Collegiate All Star Award“, den „Singer Laren Jazz Award“ oder „MIDEM International Jazz Révélation of the Year 2006“ Award einbrachte. Und auch ihre zahlreichen Engagements in Italien, Frankreich, Deutschland, den USA und Japan sowie im Amsterdamer Concert-Gebouw bestätigen, dass Tineke Postma bereits jetzt zu den weltbesten Saxophonistinnen unserer Zeit zählt.
www.tinekepostma.com
Hogyu Hwang wurde in Seoul, Südkorea geboren. Er ist Bassist, Komponist und Produzent. Er wuchs in einer christlichen Familie auf und spielte schon sehr früh Bass in seiner Gemeinde. Mit 16 fing er an Akustik-Bass zu spielen und gab auch schon bald Konzerte in Seoul. Hogyu studierte an der Seoul Jazz Academy, dem internationalen Netzwerkpartner des berühmten Berklee College of Music in Boston, Massachusetts.
Im Mai 2002 ging Hogyu in die USA, als Gewinner mehrerer Stipendien bei der Aufnahmeprüfung zum Berklee College of Music, und erlangte dort einen Bachelor mit Doppelschwerpunkt Performance und Jazzkomposition. Er besitzt die Auszeichnung bei den beiden besten großen Ensembles des Colleges den Bass-Stuhl inne zu halten: beim Berklee Concert Jazz Orchestra, geleitet von Professor Greg Hopkins, und bei der Rainbow Band, geleitet von Professor Phil Wilson. Während seines Studiums beim Berklee College erhielt er ein Vollstipendium und tourte als International Ambassador of Berklee durch Spanien, Frankreich, Ecuador und Japan.
Nach seiner Ankunft in den US ist Hogyu schnell bekannt geworden und er hat seitdem schon mit Terri Lyne Carrington, Jimmy Heath, Joe Lovano, Hal Crook, George Garzone, Frank Tiberi, Ralph Peterson, JoAnne Brackeen, Donald Harrison, Bob Mintzer, Billy Hart, and Dave Douglas gearbeitet. |
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Hogyu ist im Kennedy Center in Washington DC und beim JVC Jazz Festival in NY, beim Monterey Jazz Festival, beim Beantown Jazz Festival, beim Phoenix Jazz Festival in Japan, und beim Rochester Jazz Festival aufgetreten. Auch hat er schon in vielen namhaften Jazzclubs gespielt, wie z.B. im Blue Note, im Iridium Jazz Club, und dem Jazz Standard in New York, als auch dem Blues Alley in Washington, DC. Hogyu trat 2005, 2006 und 2007 bei der jährlichen Konferenz der International Association of Jazz Educators auf und hat schon mehrmals beim Bostoner Radiosender WGBH-FM live Radiokonzerte gegeben.
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