Dienstag, 31.05.11
Atom String Quartet meets Mathias Haus und Rupert Stamm Drucken E-Mail

Datum: Dienstag, 31.05.11
Ort: Kunstraum Gewerbepark-Süd
Uhrzeit: 20.00 Uhr

Atom String Quartet



Atom String Quartet:
Dawid Lubowicz - Geige
Mateusz Smoczyński -
Violine
Michał Zaborski - Viola
Krzysztof Lenczowski - Cello


Das polnische Ausnahmeensemble „Atom String Quartet“ trifft auf die beiden Vibraphonisten Mathias Haus und Rupert Stamm. Das Atom String Quartet ist eines dieser sehr seltenen Streichquartette, das sich auf Jazz spezialisiert hat und sicherlich das erste seiner Art in Polen. Dawid Lubowicz, Mateusz Smoczyński (Violine), Michał Zaborski (Viola) und Krzysztof Lenczowski (Cello) sind führende polnische Musiker, die auch andere Ensembles leiten. Das Atom String Quartet spielt hauptsächlich eigene Kompositionen mit einem sehr modernen und originellen Sound. Gemeinsam stehen sie für außergewöhnliche und interessante Projekte. Die beiden Vibraphonisten Mathias Haus und Rupert Stamm zählen zu den wichtigsten Protagonisten dieses Instrumentes aus Deutschland. Beide stehen für musikalische Eigenständigkeit und große Virtuosität, was sich in den Veröffentlichungen zahlreicher CDs und Mitschnitte wiederspiegelt.

2010 wurde das Atom String Quartet vom polnischen Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe mit dem National Culture Centre Stipendium ausgezeichnet und erst kürzlich hat das Quartett den ersten Preis "Jazz Angel" beim "Bielska Zadymka Jazzowa" Festival gewonnen. Auch für den "Grand Prix Jazz Senkt" in der Kategorie "New Hope of the Year 2010" ist es nominiert worden.

Der Stil und Improvisationscharakter von Dawid Lubowicz (Geige) hat sich unter dem Einfluss verschiedensten Musikrichtungen entwickelt: Klassik, Folk, Tango, Jazz ... Aus einer renommierten Musiker-Familie in Zakopane stammend, studierte er schon als Kind  unter der Anleitung von Mieczysław Galica und Leszek Brodowski. Er ist Absolvent der Violinklasse von Orest Telwach an der Musikschule in Rzeszów. 2005 schloss er sein Studium mit Auszeichnung an der Frederic Chopin Musikakademie in Warschau ab (Violinklasse von Professor Konstanty Andrzej Kulka) Wie er selbst bestätigt, hatte er das große Glück, auf jeder Stufe seiner musikalische Ausbildung großartigen Pädagogen begegnet zu sein. Seine Fähigkeiten hat er bei verschiedenen Meisterkursen mit Virtuosen wie Roland Baldini, Marina Jaszwili, Mirosław Lawrynowicz, Zoran Milenkovic, Wanda Wilkomirska, Andrzej Jagodzinski, Michael Parkinson und Garry Wittner ausbauen können. Dawid wurde bei verschiedenen Festivals und Wettbewerben ausgezeichnet. So erhielt er 2004 den 2. Preis beim International Festival of Jazz Standards in Siedlce und den Sonderpreis beim Jazz Scene of Youth in Radom. 2004 und 2005 war er Finalist beim Internationalen Wettbewerb Krokus Jazz Festival in Jelenia Góra und 2005 gewann er den Warsaw Hopes Jazz Contest. Er beherrscht verschiedene Musikrichtungen, vor allem aber Kassik, Folk, Tango und Jazz. Zur Zeit ist er der zweite Konzertmeister am Roma Musical Theater in Warschau. Er ist Mitglied des Opium String Quartet, alTango, Lubowicz Jazz Quartet und Ostwall Jazz Quartet. Ein wichtiges Ereignis in seiner Solokarriere war die Uraufführung von Chrostophe Voises "Missa Brevis" mit Dariusz Stachura und dem polnischen Radio Orchester unter der Leitung des Komponisten.

Mateusz Smoczyński - Absolvent der Frederic Chopin Musikakademie in Warschau (Klasse Andrzej Gębski) ist Jazz-Geiger und debütierte 1999 beim Jazz Camping Kalatówki (Polen) mit dem Quintett von Jacek Namysłowski, mit dessen Ensemlbe er viele Preise und Auszeichnungen gewann. Trotz seines jungen Alters ist er schon oft außerhalb Polens aufgetreten (wie z.B. in Italien, Deutschland, Ukraine, Dänemark, Schweden, die Tschechische Republik und Slowakei) aber war bei den meisten großen polnischen Jazz-Festivals dabei. Er kooperierte mit namhaften polnischen Musikern wie: Krzesimir Dębski, Krzysztof Herdzin (bei "Jazz on Strings" war Mateusz Solist und Konzertmeister des Orchesters Sinfonia Viva), Kazimierz Jonkisz, Zbigniew Namysłowski, André Ochodlo, Maciej Strzelczyk, Janusz Skowron, Jarosław Śmietana Grzech Piotrowski oder Zbigniew Wegehaupt. Zusammen mit Joachim Kuhn, Bohdan Jarmołowicz, Janusz Stefanski und Bronislaw Suchanek nahm er an der Premiere von Zbigniew Seiferts Jazz-Konzert für Violine, Symphonieorchester und rhythmischen Bereich teil. Er spielt oft mit der deutschen Band Schultzing. Mit seinem Quintett, bestehend aus Konrad Zemler (Gitarre) seinem älteren Bruder Jan am Klavier, Wojciech Pulcyn (Bass) und Lukasz Zyta (Schlagzeug) nahm er seine erste CD "Inspirations" auf, die er seinen beiden größten Vorbildern - John Coltrane und Zbigniew Seifert widmete. 2008 wurde die zweite CD "Expresseions" releast. Beide CDs erfreuen sich wachsender Beliebtheit und erhielten viele positive Kritiken. Nach dem Erfolg seines ersten Albums 2007 erhielt Mateusz das "Junges Polen" Stipendium des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe und im Juni 2008 den Jazz Oscar in der Kategorie Music Lovers’ Hope of 2007. 2010 kam die CD seines neuesten Projekts "New Trio" heraus, das aus seinem Bruder Jan an der Hammond und dem russischen Star Drummer Alexander Zinger besteht.

Michał Zaborski - im Jahr 2004 schloss er sein Studium mit Auszeichnung an der Frederic Chopin Musikakademie in Warschau ab (Viola-Klasse von Professor Ryszard Duz). Er wurde vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mit dem Stipendium "Junges Polen" ausgezeichnet und nahm an verschiedenen Wettbewerben im Fach Viola teil. 2003 erhielt er in Posen und in Pörtschach jeweils den 3. Preis und 2004 in Bled (Slowenien) den 2. Preis. 2009 gewann er mit "The Tansgress" beim Warschauer Blues Rock Jazz Festival in der Jazz Kategorie und wurde mit dieser Band Supporting Act für das Medelski, Martin & Wood Trio in der Kongresshalle Warschau. Als Solist spielte er mit dem Lublin Philharmonic Orchestra "Harold in Italien" von Hector Berlioz. Er entwickelte seine musikalischen Fähigkeiten bei verschiedenen Klassik und Jazz Workshops in Polen und im Ausland, mit Musikern wie: Hatto Beyerle, Cezariusz Gadzina, Nobuko Imai, Stefan Kamasa, Robert Majewski, Maciej Strzelczyk, Jean Sulem. Für den Film "NN" von Feliks Falka nahm er mit dem Krzysztof Herdzin Trio Stücke von Bartłomiej Gliniak auf. Er ist Mitglied des Orchesters Sinfonia Varsovia und des Radom Kammerorchesters.

Krzysztof Lenczowski wure 1986 in Krakau geboren und graduierte 2010 von der Frederic Chopin Musikakademie in Warschau (Cello-Klasse von Prof. Tomasz Strahl und Rafał Kwiatkowski). Von April 2008 bis November 2009 spielte er im polnischen Orchester "Sinfonia Iuventus". Seit Februar 2009 ist er Mitglied des "Cellonet" einer Warschauer Cello-Gruppe von Professor Andrzej Bauer. Als Jazz-Cellist des Atom Streichquartetts gewann er den Grand Prix des dreizehnten Lotos Jazz Festivals 2011 (Bielska Zadymka Jazzowa) und erhielt das "Junges Polen" Stipendium des Ministerium für Kultur und Nationales Erbe. Er absolvierte ein Studium der Jazz Gitarre bei Professor Piotr Lemanski an der Henryk Majewski Postgraduate Jazz School in Warschau. Er ist Jazz-Gitarrist beim "Jazz Construction" Quintett und dem "Fusionator" Quartett. Seine Kompositionen und Arrangements wurden schon von renommierten Künstlern gespielt wie zum Beispiel von Maxim Vengerow, Leszek Mozdzer, Krzesimir Dębski, Andrzej Bauer und viele anderen herausragende Jazz- und Klassik-Musikern.

www.atomstringquartet.com


 

Mathias HausMathias Haus - Vibraphon, Komposition

-geb. 22.11.1963, studierte in Düsseldorf klass. Schlagwerk und in Boston Jazzvibraphon bei Gary Burton, Abschluss in Jazzkomp/Arr. Bei Hal Crook und Herb Pomeroy (magna cum laude).

Seit 1992 Dozent an der Hochschule für Musik, Köln, Abt.Wuppertal.

Zahlreiche eigene Projekte („HAUS“, Mathias Haus Projekt, Mathias Haus Trio, Duos mit Vadislav Sendecki und Philipp van Endert, Carnegie Society, Düsseldorf Percussion), damit Konzerte im In und Ausland (Montreux Jazzfestival, Rheingau Musikfestival, Tschaikowski-Saal Moskau, Leverkusener Jazztage,  Oleg Kagan Musikfest/ Schirmherr Claudio Abbado, Schumannfest Duesseldorf) sowie CD’s (u.a. critics choice April 2002). etwas über 30 CD’s als Leader oder Gastmusiker  sowie Gastsolist der WDR-, NDR-,SWR- und HR-Bigband , (Martial Solal, Sammy Nestico, Susi Hyldgaard, Nina Hagen, Enrique Telleria)

Eigene Projekte und Bands mit Thomas Alkier, Kurt Billker, Jim Black, Ron Cherian, Sebastian Doerries, Dietmar Fuhr, Markus Haus, Thomas Heidepriem, Pablo Held, Christian Jacob, Willi Ketzer, Hartmut Kracht, Donny McCaslin, Werner Neumann, Stefan Rademacher, Hugo Read, Helge Rosenbaum, Danny Schroeteler, Vladislav Sendecki, Hendrik Soll, Christian Thome, Philipp Van Endert, Peter Weiss, Ken Wollesen.
Konzerte und Produktionen mit Rainer Brüninghaus, Carla Bley, Matthias Bergmann, Hal Crook, Claudio Dauelsberg, Paul Heller, Klaus König, Paul Kuhn, Tony Lakatosch,  Zbigniew Namislowsky, Alexandra Naumann, Wolfgang Engstfeld, Xaver Fischer, Jörg Kaufmann, Florian Ross, Bobby Shue, Luciana Souza, Skuli Sverrison, Steve Swallow, Claudius Valk, Julian Wasserfuhr, Reiner Witzel, Rachel Z,

Umfangreiche Kompositorische Tätigkeit : Auftragskomposition (z.B. Düsseldorfer Symphoniker), Filmmusik,Theatermusik-Komposition (z.B.Düsseldorfer Schauspielhaus). Damit Gastspiele in Ungarn, Israel, Wien und Australien.
Seit 2001 widmet die Konzertagentur Heinersdorff  Mathias Haus Arbeit als Komponist und Vibraphonist eine jährliche Konzertreihe.

Pädagogische Veröffentlichungen in der Fachpresse (Sticks, NMZ,fermate u.a.) und Päd. Projekte mit den Düsseldorfer, Kölner und Bochumer Symphonikern.

www.mathiashaus.com

 

Rupert StammRupert Stamm -
Vibraphon, Marimba, Percussion

Aus der Sattheit aufbrechen, aus der Trägheit - der Veränderung Raum geben, das Wagnis Wahrhaftigkeit eingehen. Die Musik von Rupert Stamm gleicht einem Ausflug in die faszinierende Welt der Wüste. Der Hörer vernimmt eigenartige Klänge, lauscht der Stille, erkennt die Schönheit nie erlebter Klangwelten jenseits von Sicherheit und Routine, weiss, dass man Zeit braucht, das Ziel geduldig suchen muss, um sich selbst und die eigene Freiheit zu finden. Rupert Stamms Programm Musik füllt den Begriff des World Beat mit den improvisatorischen Gedanken des Jazz, Groove-Elementen der Musik Westafrikas und impressionistischen Klangeindrücken.   In seinem Spiel zelebriert er mit den erdigen Farben der Marimba, den durchsichtigen Klängen des Vibraphons und geräuschhaften Elementen eine Kombination aus afrikanischer und fernöstlicher Grundhaltung.

Seine Musik, die eine Mischung aus NewJazz und einer Kombination aus afrikanischen und fernöstlichen Klängen ist. Er spielte verschiedene Instrumente, studierte an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt Orchesterschlagzeug und anschliessend Vibraphon bei David Friedman an der Hochschule der Künste in Berlin.  Ausserdem besuchte er Kurse bei dem Djembévirtuosen Famoudou Konaté in Westafrika und nahm Unterricht bei Noumoudy Keita und Mawdo Suso.

Aus der Auseinandersetzung mit Neuer Musik, Jazz und afrikanischen Rhythmen schöpft er eine "ungewöhnliche Weltmusik von elementarer Kraft." Von 1991 bis 2008 leitete er gemeinsam mit dem Perkussionisten und Schlagzeuger Jochen Krämer die Gruppe "Zabriskie Point", die 2007 ihre fünfte CD "WeepSleepDream" veröffentlichte. Er schrieb Musiken für Hörspiele, komponierte als Auftragsarbeit für den WDR die Suite "Xylon" für 4 Marimbas und Flügelhorn und für das Kulturamt Saarbrücken eine Neuvertonung des Liederkreises opus 39 von Robert Schumann mit den Texten von Joseph von Eichendorff.
Er spielt mit Taiko Saito im Duo "Mokoton", der Pianistin Laia Genc im Duo "Astragali" und mit dem Bassklarinettisten François de Ribaupierre.
Seit 2010 steht er auch mit seinem Soloprogramm "Mono" auf der Bühne. 

www.rupertstamm.de

 

 

Parkmöglichkeiten:

Parkhaus der Proaktiv Versicherung
Proaktivplatz 1 / Beginn der Hofstraße
bis 23.00 Uhr geöffnet

 

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Dienstag, 31.05.2011, 20.00 Uhr, Kunstraum Gewerbepark-Süd


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