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Traditionsgemäß findet am Samstagabend 05.06. das Highlight der Hildener Jazztage, die "International Jazznight" statt.
Das Opening dieses Events gestaltet ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Hilden das Ack van Royen Quintett.
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Der niederländische Trompeter und Flügelhornist Ack van Rooyen wurde Anfang des Jahres 80 Jahre alt. Unter der Ankündigung „Celebration“ präsentiert er auf den Jazztagen sein Können und das mit vier exquisiten Kollegen; seinem langjährigen Freund, dem amerikanischen Saxophonisten und Klarinettisten John Ruocco, dem Pianisten Hubert Nuss, dem Bassisten Ingmar Heller (NDR Big Band) und dem Drummer Joost van Schaik.
Ganz egal ob Up tempo-Nummer, Ballade oder Swing‚ die Jazzmusiker meistern ihre Aufgaben mit einer erfrischenden Virtuosität, die nicht zwangsläufig in technische Kräftemesserei mündet, sondern manchmal ganz bewusst auf die leisen Zwischentöne setzt.
Den zweiten Teil des Abends gestaltet die großartige Jazzstimme Roberta Gambarini Quartett
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„Ich habe mit vielen Sängerinnen gearbeitet, aber mir fällt keine ein, die ihre Sache besser gemacht hätte als Roberta Gambarini“. (Hank Jones) „Während meiner langen Karriere, habe ich noch nie eine musikalischere Sängerin begleiten dürfen als Roberta. Sie erinnert mich an eine junge Ella Fitzgerald.“ (Paul Kuhn)
„Merken Sie sich diesen Namen: R-O-B-E-R-T-A G-A-M-B-A-R-I-N-I! Für lange Zeit wird sie die beste Sängerin im Jazz bleiben“. (James Moody) „Eine Sängerin, die in Musikerkreisen schon lange als eine der Besten bekannt war, bringt nun endlich ihr Debüt-Album heraus. Das Warten hat sich gelohnt: Die Scheibe ist atemberaubend.“ (Michael Brecker)
Nicht viele Jazzstimmen können sich heutzutage mit solchen Lobeshymnen aus berufenem Munde schmücken. Dass gerade eine Europäerin dem strengen Urteil der obigen Doyens von hüben und drüben des Atlantiks bestehen kann, ist noch viel erstaunlicher. In der Tat: Roberta Gambarini ist die ehrliche und selbstbewusste Antwort auf die aktuelle Übersättigung an Euro-Vokalistinnen, unter denen sich – seien wir ehrlich - so manch halbgares und gehyptes Talent tummelt. Doch erzählen wir die Geschichte der Signora Gambarini von Anfang an.
Für den dritten Teil des Abends heißt es: Chopin goes Jazz! Frederic Chopin - Fantasien zu polnischen Themen, Präludien und Mazurkas
In Kooperation mit 'Polnisches Institut Düsseldorf'
 Ungewöhnliche Musiker aus drei Generationen warten auf das Publikum der diesjährigen Hildener Jazz Tage 2010. Vor 200 Jahren wurde der polnische Nationalkomponist Frederic Chopin geboren, Grund genug für die Ausrufung dieses Jahres für das Chopin-Jahr 2010 durch das polnische Parlament. Bei Chopin, wie bei keinem anderen Komponisten, spielt die Improvisation eine äußerst wichtige Rolle. Bereits diese Tatsache ließ zahlreiche Jazzmusiker, vor allem in Polen, sich der Chopinschen Werke anzunehmen und neue aufleben zu lassen. Mit dem Wlodzimierz Nahorny-Sextett erlebt das Festivalpublikum drei Generationen des polnischen Jazz, hier vereint, um nicht nur Chopin sein Tribut zu zollen, sondern auch, um neue Wege des Jazz zu bestreiten. Włodzimierz Nahorny, ein Urgestein des polnischen Jazz, verband bereits vor Jahren Klassik mit Jazz und erschuf neue Werte jenseits bekannter Stereotypen. Seine durch und durch moderne Musik speist sich aus zahlreichen Genres und Stils.
Die ersten beiden Acts werden von WDR 3 aufgezeichnet.
Die Webseiten der Künstler:
Parkmöglichkeiten:
Parkaus Robert Gies Straße bis 24. Mai 02.00 Uhr
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