Jazz im Park Drucken E-Mail

Masha Bijlsma

Der Donnerstag 03.06. startet mit Jazz im Park. Ab 15.00 Uhr startet die großartige niederländische Sängerin Masha Bijlsma, gefolgt vom Joscho Stephan Quartett mit Ihrem 'Tribute to Django Reinhardt`s 100 Birthday'.

Ihr grosses Kapital ist ihre Wandlungsfähigkeit, die grosse Stil-und Ausdrucksbreite. Ganz gleich, ob sie mit samtig zarter Stimme grosses Chanson-Gefühl entwickelt ob sie Popsongs mit Jazzgefühlen veredelt, Masha Bijlsma kann mit ihrem Klangfarben-Reichtum und aussergewöhnlich grossen Tonumfang fesseln.

Den Jazzstandards und eigenen Kompositionen- dem Grossteil ihres Repertoires- haucht sie bluesige Farbe und üppige Sinnlichkeit ein. Wenn sie phantasiereich zu scatten beginnt, gewinnen ihre Songs kraftvollen Drive und führen bisweilen zu kraftvollen Ausbrüchen.

Die exzellent eingespielte Band garantiert mit raffinierten Arrangements eine entspannte Atmosphäre. Der Pianist und Senior Rob van den Broeck -Mitglied des ‘European Jazz Ensemble’- der talentierte  Henk de Ligt am Bass und der swingende Schlagzeuger Dries Bijlsma zeigen, wie kreativ und progressiv man mit Mainstream-Nummern umgehen kann, ohne dass deren Wiedererkennungswert Schaden nimmt. Das Ergebnis: eine wundervol swingende Musik.

 

Joscho Stephan QuartettDas Joscho Stephan Quartett

Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Musik des Gipsy Swing, wie man sie von den Aufnahmen des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt kennt. Joscho Stephan hat sich dieser Musik angenommen, interpretiert sie virtuos und erweitert ihre Grenzen. In seiner jungen Karriere hat er sich nach vier CDs und einer DVD in die internationale Spitze des Gipsy Swing gespielt.

Größen der Musikszene wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert von dem jungen Ausnahmentalent. Mit den beiden Ausnahmegitarristen Martin Taylor und Tommy Emmanuel war er auf einer 7-tägigen Australien Tournee. Auch mit seinen eigenen Ensembles (Trio bis Quintett) hat er auf vielen bedeutenden Festivals gespielt (u.a. in Slovenien, Italien, Frankreich, Polen, Korsika und England). Auch in den USA konnte Joscho Stephan bei seinen Konzerten im New Yorker Lincoln Center oder in Amerikas Musikhauptstadt Nashville ebenso überzeugen wie in einer der Kultstätten des Jazz: dem New Yorker Jazzclub „Birdland“.

 


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