Freitag, 21. Juni 22.45 Uhr

Blue Note/ Hotel am Stadtpark
Klotzstraße 22, 40721 Hilden

Axel Fischbacher Axel Fischbacher, guit
Jazzgitarrist Axel Fischbacher, 1956 in Lübeck geboren, zählt schon lange zu den Spitzensolisten der europäischen Szene. Zu Beginn seiner Karriere noch oft als Sideman diverser Rock- und Popkünstler beschäftigt, wendete er sich schnell und exklusiv dem Jazz zu – Fischbacher beherrscht alle Spielarten dieses Genres von Bebop über Jazzrock bis hin zum Blues und verbindet sie zu seinem ganz eigenen, charakteristischen Sound.

Im Laufe seines Lebens spielt er unzählige Tourneen in Europa, Kanada und den USA und tritt auf den namhaften Jazzfestivals auf. Er veröffentlicht elf Alben als Bandleader, wirkt bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit und spielt mit zeitgenössischen Jazzgrößen wie Danny Gottlieb, Mark Egan, Adam Nussbaum, Ohad Talmor, Marc Johnson, Michael Urbaniak, Joe Haider, Barney Willen, Steve Grossman, Curt Cress, Stu Goldberg, Hermeto Pascoal und Ronnie Burrage u.v.m.

Axel Fischbacher ist neben seinen diversen Bandprojekten und Tourneen auch Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihen „Blue Monday“ (Hilden), „Capio-Jazz“ (Hilden) und „Jazzattack“ (Krefeld), sowie der Jazz-Masterclasses „Summerjazz“, „Vocaljazz“, „Crossover Bandmeeting“ und „Guitarmeeting“ in Hilden. Fischbacher arbeitet abwechselnd in New York, Kanada und vielen Ländern Europas, lebte in Spanien, Österreich, der Schweiz und aktuell in Nordrhein-Westfalen.

Stefan Rademacher, e-b
Stefan Rademacher, Jahrgang 1961, wächst in Krefeld auf.

Als Kind lernt er autodidaktisch Schlagzeug und Gitarre. Mit zwölf Jahren erhält er ersten Instrumentalunterricht, zunächst am Akkordeon, später auf dem E-Bass.

Nach Abitur und Zivildienst studiert er Medizin in Düsseldorf (1982 bis 1986) und Akupunktur in Sri Lanka (1986).
Parallel zum Studium entwickeln sich Kontakte zur professionellen Musikszene. Die Teilnahme an einem Intensiv-Jazzkurs in Banff, Kanada, mit Masterclasses bei Dave Holland wird zum Wendepunkt im beruflichen Werdegang. Von nun an widmet er sich ganz der Musik.

Wichtige erste Stationen sind die Axel Fischbacher Group (Preisträger Deutsche Phonoakademie 1983) und die Christoph Spendel Group. Hier arbeitet er auch mit Musikern der internationalen Jazzszene zusammen wie Michel Urbaniak, Annie Whitehead, Eddie Harris und Pete York. 1988 erhält Stefan Rademacher mit der Formation Norbert Gottschalk & Friends den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Aufmerksamkeit über deutsche Grenzen hinaus erfährt er erstmals durch die Schweizer TV-Produktion »Jazz-In-Concert« mit Lee Ritenour, Don Grusin und Tom Brechtlein (1989) und die Mitwirkung bei der CD »BASSTORIUS« (1993), einer Widmung internationaler Bassisten an Jaco Pastorius.

Stefan Rademacher avanciert zum gefragten Sessionmusiker. Bei Live- und Studioproduktionen arbeitet er mit Künstlern wie Chaka Khan, Lenny Castro, Joey Heridia, Idris Muhammad, David Friedman, Ack van Royen, Bobby Shew und Tom Coster. Er ist Gastsolist bei der WDR Big Band und den Bochumer Symphonikern.

Von 1994 bis 2007 ist er Mitglied der Billy Cobham Band. Hier spielt er mit Musikern wie Randy Brecker, Gary Husband, George Duke, Hiram Bullock, Dean Brown, Tim Garland, David Samuels und dem »London Jazzorchestra«. Tourneen führen durch die ganze Welt. Rademacher wirkt bei fünf CD- und zwei DVD-Produktionen mit, zu denen er diverse Eigenkompositionen beisteuert.

Parallel gründet er 1997 gemeinsam mit dem Gitarristen Axel Fischbacher die Konzertreihe »jazzattack« in Krefeld. In stets wechselnden Besetzungen werden Musiker der nationalen und internationalen Jazzszene zu gemeinsamen Konzerten eingeladen. Mit mittlerweile mehr als 300 Konzerten hat sich »jazzattack« als ein wichtiges Zentrum des aktuellen Jazzgeschehens im Rheinland etabliert.

Ein ständiger Schwerpunkt in Stefan Rademachers Berufsleben ist seine Lehrtätigkeit. Er gibt Masterclasses und unterrichtet Privatschüler. Seit 1995 ist er Dozent an der Hochschule der Künste Bern; seit 2003 hat er einen Lehrauftrag an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und seit 2009 ebenfalls an der Folkwang Universität Essen.

Moritz Baumgärtner, dr
Schlagzeugausbildung:--Klassischer Schlagzeugunterricht ab 9 Jahren in Basel (CH)--Trommelunterricht an der Jazzschule Basel 2000 -2003--Privatunterricht in NYC p.E. mit Clarence Penn, Jochen Rückert 2005 -Studium mit John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard, Kurt Rosenwinkel, Greg Cohen am Jazz Institute Berlin von 2006 -2011

Karriere:
Moritz bekam Konzerte mit begeisterten Musikern wie Greg Cohen, Kurt Rosenwinkel, David Friedmann, Perry Robinson, Achim Kaufmann, Johannes Enders, Emil Mangelsdorff, Ack van Rooyen, Julia Hülsmann, Theo Bleckmann, Hayden Chisholm....Er spielte auf mehreren Jazzfestivals wie z.B. Jazz Baltica, Moers Festival, Jazz by Off Beat Basel (CH), Jazzfest Berlin, Jazzfestival Port au Prince (Haiti), Langnau Jazz Nights (CH), Jazzfestival La Paz (Bolivien), Lugano Jazzfestival (CH), Jazzfestival Bergen (NO); Jazzfest Timisoara (RU), Jazz D'Or Berlin --Strasbourg........und andere Festivals wie Sziget Festival (Ungarn), Kazantip Festival (Ukraine), Rock am Ring, SXSW Austin (USA), Dour Festival (Belgien), Fusion Festival, Hurricane....

Moritz ist / war häufig mit vielen verschiedenen Bands und Projekten in ganz Europa unterwegs. (u.a. Melt Trio, Lisbeth Quartett,Johanna Borchert, Philipp Gropper,Das Rosa Rauschen, Andromeda Mega Express Orchestra, Bonaparte, Saroos). Seine Musik führte ihn auch in die USA, nach Südamerika, China, Russland, in die Ukraine, nach Haiti, Norwegen, Rumänien, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Irland.... Moritz ist auf über 30 verschiedenen Platten als Jazzdrummer und Improvisator zu finden, aber auch als Rockdrummer.....
http://moritzbaumgaertner.de/

Anna-Lena Schnabel, sax
studierte Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter anderem bei Fiete Felsch, Wolf Kerschek, Marcio Doctor und Frank Gratowski. Sie ist erhielt den „Echo“-Jazz (bester Newcomer), den IB.SH „Jazzaward’’ und den „Spezialpreis für Komponistinnen“ des „Jazzcomp Graz“. Sie war mehrfache Preisträgerin bei Jugend Jazzt und gewann bereits den ''Jazzspatz", den ''Praetorius Musikpreis" und das ''Ebel- Stipendium'' sowie ein Stipendium für die New York Collective School und ''Live Music Now''. Zudem war sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Dr. Langner Stiftung.

In ihrer noch jungen Karriere entstanden unter anderem Aufnahmen mit Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller und Lars Danielsson. Auf der Bühne stand sie u.a mit Greg Osby, Jiggs Whigham, Kenny Wheeler, John Taylor, Maria Joao und Sammy Deluxe. Anna-Lena spielte im Bundesjugendjazzorchester (''BuJazzO") und trat bereits mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei renommierten Festivals wie Jazzbaltica, dem Elbjazzfestival und dem Jazzfest Berlin, spielt sie regelmäßig im Ausland - so z.B. bereits in China, Australien, Frankreich, Polen, Russland, Türkei, Ungarn, Senegel und Guinea-Bissau.

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Anna-Lena Schnabel, sax

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