Mittwoch, 14. Juni 2017

Mittwoch 14. Juni 2017 um 19.15 - 19.55 Uhr

Musikschule - Heinrich Strangmeier Saal
Gerresheimerstraße  18 - 20, 40721 Hilden

Von 19.15 Uhr bis 19.55 Uhr präsentieren die Teilnehmer des Jazzworkshops der Musikschule Hilden ihr musikalisches Können gemeinsam mit ihren Dozenten. 

The Art of the Duo Part I

Mittwoch 14. Juni 2017 um ca.  20 Uhr

WDR3 MitschnittMusikschule - Heinrich Strangmeier Saal

Gerresheimerstraße  18 - 20, 40721 Hilden

Bob Degen und Matthias Nadolny„YOU'RE MY EVERYTHING“
Matthias Nadolny und Bob Degen improvisieren gemeinsam über wenig bekannte Stücke des „American Songbook“ und stellen damit die Musik ihrer Duo-CD „You're My Everything“ vor.

Die CD war ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern ein Geschenk zum 60. Geburtstag von Matthias Nadolnys Ehefrau Christelmari. Schnell waren sich jedoch alle Beteiligten einig, diese Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Die CD stieß nach Erscheinen auf große Resonanz und erhielt 2016 den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. "Intensive Emotionen, ein Klang, nach dem man süchtig wird."

Bob Degen, p / Matthias Nadolny, sax 

Presse und Kollegenzitate:

Intensive Emotionen, ein Klang, nach dem man süchtig wird."
Mauretta Heinzelmann, Norddeutscher Rundfunk   

„Was für eine wunderbare CD! Da habe ich lange drauf gewartet!“
Paul Heller, WDR-Big Band                                     

„Da spürt man wieder, was Jazz ist – Tiefe des Empfindens und Erlebens. Großartig!“
Bert Noglik, Mitteldeutscher Rundfunk                               

„Individualisten sind am Werk und Standards werden zu Offenbarungen.“
Marcus Woelfle, Bayerischer Rundfunk                                                   

„Die schönste Musik, die ich in letzter Zeit gehört habe.“
Tony Lakatos, HR-Big Band

The Art of the Duo Part II

Mittwoch 14. Juni 2017 um ca.  21.30 Uhr

WDR3 MitschnittMusikschule - Heinrich Strangmeier Saal
Gerresheimerstraße  18 - 20, 40721 Hilden

Stefan Bauer und Michael HeupelStefan Bauer und Michael Heupel sind sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder über den Weg gelaufen, was Anlass zu langen Gesprächen bot (mit Unmengen Kaffe), aber auch zu anregenden musikalischem Austausch. Es gab Zusammenarbeit in unterschiedlichen Gruppierungen des Perkussionisten Christoph Haberer (u.a. Jazzfest Berlin), eine Handvoll Duo Konzerte, und Triokonzerte mit Perkussionist Roland Peil (u.a. Jazzfestival Köln).

Bauers perkussives Spiel und seine Kompositionen, Heupels phänomenales  Können und sein Arsenal an unterschiedlichen Flöten, und beider Kommunikations- und Spielfreude übertragen sich auf das  Publikum. Den Zuhörern (und den Musikern) öffnen sich Türen, von deren Existenz sie vorher nichts wussten. Musikalisch verbindet Bauer und Heupel ihr Interesse an und ihre Erfahrungen mit Jazz und Improvisation im Allgemeinen, Weltmusik und Neuer Musik, rhythmischen Strukturen und an der unerforschten Vielfalt von Klangmöglichkeiten, die Ihre „unerhörte“ Instrumentenkombination bietet.

Stefan Bauer (* 14. Dezember 1956 in Recklinghausen) ist ein deutscher Vibraphonist und Marimbaspieler des Creative Jazz. Bauer, der seit seinem 15. Lebensjahr in lokalen Jazzbands als Pianist tätig war und in Konzertensembles Posaune spielte, studierte zwischen 1975 und 1978 Posaune an der Musikhochschule Dortmund und trat mit Reinhard Glöder auf. Seit 1976 befasste er sich mit dem Vibraphon, das er dann ab 1978 am Berklee College of Music und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studierte.In den 1980er Jahren gründete er eigene Formationen mit Musikern wie Christof Lauer, Charlie Mariano oder Norma Winstone. Er arbeitete aber auch mit Rachel Gould, Uli Beckerhoff, Theo Jörgensmann, dem Vienna Art Orchestra, der NDR Bigband, Doug Hammond, Vinny Golia, Eckard Koltermann, Klaus König und Thomas Hufschmidt.

1984 gründete er mit Christoph Haberer und Ramesh Shotham das Ensemble Drümmele Maa, mit dem er in Europa, Afrika und Indien auf Tournee war und gemeinsam mit der Kölner Saxophon Mafia bzw. 1993 mit Greetje Bijma auftrat. Sein Quartett mit Matthias Nadolny, Tim Wells und Thomas Alkier ging 1987 mit Eje Thelin auf Tournee.

Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1988 gab er ein Solokonzert in der Kunstdisco in Seoul. Seit 1990 lebt er in Kanada, wo er mit Musikern wie Don Thompson, Nancy Walker, Knut Haugsoen oder Marilyn Lerner zusammenarbeitet. Sein Album Best of Two Worlds, das er 1996 auf dem JazzFest Berlin vorstellte, wurde 1998 für den Juno Award nominiert, das Album Summer’s Embrace für den Prairie Award. Mit seiner Weltmusik-Gruppe Lingo, zu der zeitweise auch Michael Heupel gehörte, gastierte er 2002 in Afrika. In seiner Gruppe Voyage arbeitet er auch mit Judi Silvano und Gerry Hemingway zusammen. Daneben unterrichtet Bauer auch an verschiedenen Institutionen, wie der Folkwang Hochschule Essen, der University of Manitoba und der Brandon University. CBC/Radio-Canada widmete ihm in seiner Reihe Global Village ein Künstlerporträt.

Michael Heupel kommt aus Bonn, studierte an der Hochschule für Musik in Köln und sammelte reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte mit eigenen Kompositionen, Kurse füraußergewöhnliche Spieltechniken  und Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands.

1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut  Gastspiele in Australien und Neuseeland gab. Tourneen mit dem Gitarristen Uwe Kropinski führten     ihn in verschiedene Länder Ostafrikas, mit seinem Soloprogramm gastierte er auf den Festivals in Montreal und Toronto sowie in Khartoum/Sudan. Des Weiteren ausgedehnte Tourneen  nach Brasilien,Afrika und Indonesien mit Norbert Stein´s Pata Masters, ausserdem eine grosse Ostafrika- Tournee, ebenfalls für das  Goethe Institut,  mit dem in New York lebenden Vibrafonisten und Marimbaspieler Stefan Bauer.  2012 spielte er mit dem Schlagzeuger Christoph Haberer in Chennai , Südindien; dort trafen sie in einer künstlerischen Begegnung  auf den Perkussionskünstler Sivamani.

Die eigens für ihn gebaute Subkontrabassflöte ( Rohrlänge 3,50m und Gewicht 23 kg) sorgt immer wieder für Aufsehen. Michael Heupel ist sozusagen ein flötistisches „Schwergewicht“, und die neidvollen Aussprüche von Kontrabassisten und Schlagzeugern: „Ach würde ich doch nur Flöte spielen“, treffen auf Ihn nicht zu.Bass-, Konzertflöte) ziehen die Zuhörer unwillkürlich in seinen Bann.  Seit einigen Jahren  unterrichtet Michael Heupel an der Musikhochschule Köln das Hauptfach Jazzflöte.

Stefan Bauer,  vibes  und Michael Heupel, flutes

www.stefanbauer.net

wikipedia.org/wiki/Michael_Heupel

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