Preisträgerkonzert Jugend jazzt: Vernuccio Eisenberg Quintett
Frederik Steinhagen (trp/flh)
Helen Lengsfeld (b)
Jakob Stromberger (dr)
Hugo Eisenberg (p)
Dario Vernuccio (git)
Preisträgerkonzert Jugend jazzt des Bundeswettbewerbes „Deutscher Musikrat“. Das Vernuccio Eisenberg Quintett ist die Gewinnerband des diesjährigen Wettbewerbs Jugend jazzt „South West“. Die Band wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet und qualifizierte sich damit für die Bundesbegegnung, bei der sie den 2. Preis erhielt. Nachdem das Quintett bislang vor allem im Rahmen des Wettbewerbs zu hören war, präsentiert es nun ein vollständiges Konzertprogramm.
Das Quintett vereint fünf junge Jazzmusiker aus Freiburg und dem Markgräflerland, die vor allem eines verbindet: eine große gemeinsame Neugier auf Musik, die im Moment entsteht und genau dort ihre stärkste Wirkung entfaltet. Gemeinsame Probenphasen, Konzerte und eine Orchestertour durch Südengland haben ihren Sound und ihr Zusammenspiel entscheidend geprägt.
Ihre Musik lebt von Offenheit, Vertrauen und echtem Zuhören. So entstehen Intensität, ehrliche Ausdruckskraft und eine spürbare Freude am gemeinsamen Spielen. Die Kompositionen des Quintetts sind persönlich, emotional aufgeladen und wollen Erinnerungen und Gefühle nicht nur erzählen, sondern hörbar machen.
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Social Media – Instagram Accounts:
Frederik Steinhagen: @freddy.steinhagen
Helen Lengsfeld: @helen.lng
Jakob Stromberger: @jakob.strbg
Hugo Eisenberg: @hugoo.erg
Dario Vernuccio: @dario_mag_mario
Alle zwei Jahre trifft sich bei der Bundesbegegnung Jugend jazzt der talentierteste Jazznachwuchs Deutschlands. Junge Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Bundesgebiet – mit ihren Jazzensembles von bis zu zehn Mitgliedern – haben hier die einmalige Gelegenheit, ihr Können vor einer renommierten Jury und einem begeisterten Publikum unter Beweis zu stellen.
Zwar ist Jazz von Natur aus geprägt durch Freiheit, Improvisation und Individualität – und weniger durch Wettbewerb im klassischen Sinne. Doch wer sich im Jazz ausdrücken will, sucht die Bühne und damit auch den künstlerischen Vergleich. Die Bundesbegegnung bietet genau diesen Raum – als Plattform, Wettbewerb und Festival zugleich.
Von den Landeswettbewerben zum Bundesereignis
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesbegegnung qualifizieren sich über die Landeswettbewerbe Jugend jazzt, die in den einzelnen Bundesländern durchgeführt werden. Was als regionale Förderung begann, entwickelte sich zur bundesweiten Bewegung – und mündete 1997 konsequent in die erste Bundesbegegnung unter der Trägerschaft des Deutschen Musikrates. Seither ist die Bundesbegegnung – neben dem Bundesjazzorchester – ein zentraler Baustein in der Nachwuchsförderung des Deutschen Musikrates im Bereich Jazz.
Mehr als ein Wettbewerb
Die Bundesbegegnung ist weit mehr als ein musikalischer Wettstreit: Sie ist Festival, Konzertpodium, Netzwerktreff, Workshop und Impulsgeber in einem. Austragungsort ist alle zwei Jahre eine andere Stadt in Deutschland, die sich für einige Tage ganz dem Jazznachwuchs widmet.
Betreut von angesehenen Jazzprofis und erfahrenen Pädagog:innen erhalten die jungen Talente nicht nur eine Bühne, sondern auch wertvolles Feedback, individuelle Beratung und die Chance zur Vernetzung in der Szene.
Auszeichnungen mit Perspektive
Zu den wichtigsten Preisen gehören unter anderem Studiopreise, Solistenpreise, Mentoren- und Konzertpreise – Auszeichnungen, die nicht nur eine große Ehre darstellen, sondern auch konkrete Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.